
Uwe Beckmeyer (MdB), Günter Lemke (Stadtrat a.D.) und Uwe Mögling (Direktor der Volkshochschule a.D.).
Vom Barrikadenkampf während der Revolution 1848 über die Gründung des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins durch Ferdinand Lassalle im Jahre 1863 bis zu Willy Brandts Ostpolitik und dem heutigen Atomausstieg: Die Deutsche Sozialdemokratie hat stets politische Akzente gesetzt.
Zunächst als soziale Bewegung, später als Partei erkämpfte sie die Demokratie und trieb den Ausbau des Sozialstaats voran. Selbst angesichts der Verfolgung durch die Nationalsozialisten und das SED-Regime blieb sie ihren Grundwerten treu.
Über die spannende Geschichte der deutschen Sozialdemokratie können sich Besucher in der Hochschule Bremerhaven, Alte Mensa, An der Karlstadt 8, nun ab sofort informieren. Gezeigt wird die Ausstellung „150 Jahre deutsche Sozialdemokratie. Für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität!“ der Friedrich-Ebert-Stiftung. Geöffnet ist die Ausstellung jeweils montags bis freitags in der Zeit von 10 Uhr bis 18 Uhr. Bis zum 31. Mai ist die Ausstellung zu sehen.
Am Mittwoch wurde die Ausstellung nun eröffnet. Dabei diskutierten Uwe Beckmeyer (MdB), Günter Lemke (Stadtrat a.D.) und Uwe Mögling (Direktor der Volkshochschule a.D.) über Sozialdemokratie in Bremerhaven – Vergangenheit und Zukunft.