Hart gegen Jugendkriminalität – hart gegen deren Ursachen.

Veröffentlicht am 04.01.2008 in Überregional

Koch: Sprüche statt Taten.
Tatsache ist: Roland Koch hat auf dem Feld der inneren Sicherheit in Hessen total versagt.

  • Während der Regierungszeit Roland Kochs wurden die Mittel für die hessische Polizei und die hessische Jugendhilfe massiv gekürzt. Allein bei der hessischen Polizei sind über 1000 Stellen gestrichen worden.
  • Bei der Resozialisierung von jugendlichen Straftätern ist die hessische Landesregierung total gescheitert. 80 Prozent der Straftäterwerden in Hessen nach der Haft erneut straffällig.

SPD: Jugendkriminalität von Anfang an bekämpfen.
Für die SPD ist klar: Jugendkriminalität muss genauso hart bekämpft werden wie deren Ursachen – möglichst bevor es überhaupt zu kriminellen Übergriffen kommt.

  • Bei der Polizei darf nicht weiter gekürzt werden. Die Präsenz der Polizei auf Straßen und Plätzen muss wieder erhöht werden – ebenso wie die von Personal und Sicherheitsdiensten zum Beispiel auf öffentlichen Bahnhöfen.
  • Die bereits jetzt bestehenden Möglichkeiten, kriminelle Taten zu bestrafen, reichen aus. Sie müssen aber konsequent von den Gerichten genutzt werden. Es darf keine Toleranz gegenüber Gewalttätern geben.
  • Für uns Sozialdemokraten gilt aber auch:
    Jugendgewalt ist letztlich auch ein Ergebnis von sozialer Ausgrenzung und fehlenden Bildungs- und Aufstiegschancen. Wer, wie die hessische Landesregierung, zuläßt, dass jedes Jahr tausende Jugendliche ohne Schulabschluss oder Ausbildungsplatz bleiben, ist mit verantwortlich für den Nährboden, auf dem Perspektivlosigkeit und Gewaltbereitschaft gedeihen.
 

Homepage SPD Bremerhaven

Kommentare

Zu Artikeln, die älter als 90 Tage sind, können keine Kommentare hinzugefügt werden.

Mehr Polizei gegen Jugendkriminalitaet?

Zu erstens: Voellig egal wieviel zusaetzliche Polizisten die SPD einstellen will, das Problem ist die vergiftete Gesellschaft und nicht die Polizeipraesenz die evtl. Straftaten verhindern kann. Zweitens: Wuerde man ab jetzt nur noch zu Hoechststrafen greifen und keine Toleranz gegnueber den jugendlichen Gewalttaetern zeigen, dann wird auch hier nicht das Problem geloest. Wie loest man das Problem? Ganz einfach: Chancen geben und unter die Arme greifen. ZU Drittens: Reines Wahlkampf Getoese. Es reicht mal bei kleinen langsam damit immer Euren Suendenbock hinundher zu schieben. Tut mal lieber was dagegen. Die CDU hat Vorschlaege gemacht und was kam bisher von EUCH?? Alles so lassen wie es ist? P.S.: Bin ich der Einzige parteilose Bueger der sich noch etwas fuer Politik interessiert? Mich wundert gar nichts mehr und bevor ich es vergessen zu erwaehnen: "Es geht aufwaerts, der gesellschaftliche Verfall wurde gestoppt!".

Autor: Sascha, Datum: 07.01.2008, 17:52 Uhr