AfA fordert eine leistungsfähige und zukunftsorientierte Hafenanbindung.

Veröffentlicht am 23.05.2008 in Presse

Der AfA Landesvorstand und Unterbezirksvorstand Bremen/Bremerhaven fordert eine leistungsfähige und zukunftsorientierte sowie umweltverträgliche Hafenanbindung zwischen der A27 und dem Überseehafengebiet in Bremerhaven, damit die Wirtschaftlichkeit, Wettbewerbsfähigkeit und die damit verbundenen Arbeitsplätze der Bremischen Häfen nachhaltig gesichert werden. Der Überseehafen in Bremerhaven zählt zu den bedeutendsten maritimen Standorten in Deutschland und in Europa.

Im vergangenen Jahr 2007 stieg die Zahl der umgeschlagenen Container auf ca. 5 Mio. Standartboxen an. Mit der Inbetriebnahme des neuen Containerterminals 4 wird sich der Umschlag von Containern in den nächsten 5 Jahren verdoppeln. Daher sind die politisch Verantwortlichen im Land Bremen in der Verpflichtung, die zwingend notwendige Infrastruktur für die Schiene-, Wasser- und Straßenanbindung zu realisieren.

Die 3000 Beschäftigten auf dem Containerterminal erwarten, dass zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes und ihrer Arbeitsplätze in Bremerhaven die Hafenanbindung an die A27 ganz oben auf der politischen Tagesordnung steht.

Die AfA fordert, dass der Bund die Finanzierung der Hafenanbindung (Tunnelvariante ca. 260 Mio.) zum größten Teil übernimmt. Weiterhin müssen sich das Land Bremen sowie die Hafenwirtschaft finanziell an diesem Projekt beteiligen, sodass kurzfristig im nächsten Jahr der Startschuss zur Realisierung der Hafenanbindung an die Bundesautobahn erfolgen kann.

Damit die Angelegenheit der Hafenanbindung in weiteren Verhandlungsrunden mit dem Bundesverkehrsminister erfolgreich fortgesetzt werden können müssen Stadt, Hafenwirtschaft und Land mit einer abgestimmten Position in diesem Jahr zügig die Verhandlungen mit dem Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee führen.

Um im weltweiten und globalisierten Wettbewerb weiterhin mithalten zu können, ist es erforderlich, dass der Bau des Jade-Weser-Port ohne weitere Verzögerungen Ende 2011 in Betrieb gehen kann.
Für die Hafenwirtschaft und die damit verbundenen Arbeitsplätze (85.000 Beschäftigte) ist die Umsetzung der beiden Projekte, Überseehafenanbindung in Bremerhaven an die A27 sowie der Bau des Tiefwasserhafens Jade-Weser-Port von existenzieller Bedeutung.

 

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