Ausbildungsgarantie und wichtige Impulse für die Stadtteilentwicklung

Veröffentlicht am 23.07.2014 in Unterbezirk

„Es kann nicht sein, dass junge Menschen von der Schule abgehen und dann in ein Loch fallen, weil sich ihnen keine berufliche Perspektive bietet“, stellt der SPD  Unterbezirksvorsitzende Martin Günthner fest. Auch so genannte Altbewerber müssten eine Chance auf dem Ausbildungsmarkt bekommen.

Das Thema Jugendberufsagentur und Ausbildungsgarantie für Bremerhaven gehörte neben dem Thema Stadtteilentwicklung zu den zentralen Punkten des jüngsten Unterbezirksparteitages, der am Dienstagabend im Haus am Blink stattfand.

Rund  140 Delegierte  beteiligten sich an den Abstimmungen über zukunftsweisende Anträge wie beispielsweise ein neues Sicherheitskonzept für das Rotlicht Viertel, in dem es um eine Nachschärfung des Waffenrechts geht.

Der Antrag „Für ein Recht auf Zukunft – Ausbildungsgarantie jetzt“ wurde nach einer lebendigen Diskussion angenommen. In diesem  Antrag geht es um eine Ausbildungsgarantie, für die sich nun der Unterbezirksparteitag als höchstes Gremium des SPD Unterbezirks Bremerhaven ausgesprochen hat.

Starten soll die Ausbildungsgarantie im Ausbildungsjahr 2015/2016. Teilhabe an wirtschaftlichem Wohlstand und die Chancen zum sozialen Aufstieg für alle Menschen, das waren immer die Kernanliegen der Sozialdemokratie, heißt es in dem Antrag. Über den Zugang zu Arbeit und die Chancen einer existenzsichernden Beschäftigung werde maßgeblich über Qualifizierung entschieden. Eine abgeschlossene Berufsausbildung sei der Schlüssel und die beste Versicherung gegen Armut und Ausgrenzung. Bei der Ausgestaltung der Ausbildungsgarantie und beim Einsatz der dafür zur Verfügung stehenden Mittel, sei die Situation auf dem Arbeitsmarkt in Bremerhaven besonders zu berücksichtigen. „Wir wollen sicherstellen, dass junge Menschen eine Perspektive bekommen“, erklärt Martin Günthner.

Auch das Thema Stadtteilentwicklung wurde angeregt diskutiert.  „Wichtig ist, dass wir umfassend versuchen Impulse zu geben, die die Stadtteilentwicklung braucht“, sagt der Fraktionsvorsitzende Sönke Allers. Der Unterbezirksvorsitzende Martin Günthner kündigte zum Thema Stadtteilentwicklung eine Arbeitsgruppe an, deren Ergebnisse diskutiert werden sollen. Der Anspruch der Arbeitsgruppe sei es zu schauen, wo es Sorgen und Nöte im Stadtgebiet gebe.

Katharina Rosenbaum

 

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