Einstimmiges Votum für Uwe Beckmeyer

Veröffentlicht am 21.09.2012 in Unterbezirk

Uwe Beckmeyer, MdB

Auf dem jüngsten Parteitag der Bremerhavener SPD nominierten die Delegierten Uwe Beckmeyer zu ihrem Wahlkreiskandidaten für die Bundestagswahl 2013

Einstimmig fiel dabei das Votum der Delegierten des Unterbezirksparteitags am Dienstagabend aus. Der Unterbezirksvorsitzende der SPD Bremerhaven, Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, beglückwünschte Uwe Beckmeyer zu seiner erfolgreichen Nominierung.

Seit 150 Jahren setze sich die SPD für soziale Gerechtigkeit ein, sagte Beckmeyer während seiner Rede auf dem Unterbezirksparteitag im Casino der swb. „Die SPD steht mit ihrer Arbeit im Bundestag für ein soziales Deutschland. Unsere Aufgabe wird es auch in Zukunft sein, dieses soziale Deutschland nicht nur für die Gegenwart zu sichern, sondern auch für die Zukunft zu gestalten. Dazu möchte ich mit meiner Arbeit in Berlin beitragen – im Interesse Bremens und Bremerhavens“, sagte Uwe Beckmeyer.

In seiner Rede äußerte auch er Kritik an der regierenden Koalition: Innerhalb dieser Koalition werde nicht an der Lösung von drängenden gesellschaftlichen Problemen gearbeitet. Dort gehe es in erster Linie um Machterhalt. Der Regierung fehlten Antworten auf drängende Fragen. Die schwarz-gelbe Regierungskoalition habe in den vergangenen Monaten kein gutes Bild abgegeben. In wichtigen Politikfeldern sei sie dabei, die Zukunft des Landes zu verspielen. Ob erneuerbare Energien oder Gesundheitspolitik, Betreuungsgeld oder Bildungsförderung – überall liefen die Uhren rückwärts.

„Das ist Politik zu Lasten der Menschen, zu Lasten unserer Wirtschaft und zu Lasten einer nachhaltigen Entwicklung unseres Landes“, sagte Beckmeyer.

Die Aufgabe der Verkehrspolitik müsse es sein, eine leistungsfähige Infrastruktur zu garantieren. „Wir müssen Prioritäten setzen im Bereich Unterhaltung und Instandsetzung von Straßen“, so Beckmeyer. Ansonsten drohe eine Verschlechterung der Strukturen. Dabei möchte sich Beckmeyer weiterhin für eine nachhaltige Verkehrspolitik einsetzen, die den Schienenverkehr und die Binnenschifffahrt stärker berücksichtigt und die Belastungen für Mensch und Umwelt möglichst gering hält.

„Wir als SPD setzen unsere Themen für die Zukunft:
gute Arbeit und Ausbildung, bessere Bildung ohne Gebühren, gute Kinderbetreuung, Hilfen für den Mittelstand und ein Ausbau der Windenergie – um nur einige zu nennen.“ Insgesamt müssten auch die Bürger mehr an politischen Entscheidungen beteiligt werden.

 

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