Frank-Walter Steinmeier vor der Großen Kirche

Veröffentlicht am 28.08.2013 in Wahlkampf

Uwe Beckmeyer und Frank-Walter Steinmeier. (Foto: OV Mitte)Umfragen interessieren Frank-Walter Steinmeier eigentlich nicht sonderlich. „Die Umfragenwerte von gestern sind morgen wieder alt.“, sagte der Vorsitzende der SPD Bundestagsfraktion gestern in Bremerhaven in seiner Rede vor der Großen Kirche. „Das einzige Umfragergebnis, was mich wirklich beunruhigt ist, dass 35 Prozent der Menschen noch nicht wissen, dass am 22. September 2013 Bundestagswahl ist“, erklärte Frank-Walter Steinmeier. Über 1000 Menschen waren, nach Angaben der Seestadt Polizei, am Dienstag zur Großen Kirche in Bremerhaven gekommen, um Frank-Walter Steinmeier und unseren Kandidaten für den Deutschen Bundestag, Uwe Beckmeyer (MdB), zu sehen und zu hören. Das Grußwort sprach der Bremerhavener Unterbezirksvorsitzende Martin Günthner. Oberbürgermeister Melf Grantz beantwortete auf der Bühne Fragen des Moderators Martin Kaufmann.

Scharfe Kritik äußerte Frank-Walter Steinmeier in seiner Rede an der Politik der derzeitigen Bundesregierung: „Das Schlafwagenkabinett soll aufs Abstellgleis.“ Merkel und ihr Schlafwagenkabinett, so der Vorsitzende der SPD Bundestagsfraktion, dürften nicht mehr länger regieren. Vier Jahre lang habe Merkel das Land in den Tiefschlaf geredet.

Damit es wieder aufwärts gehe, müsse die jetzige Bundesregierung weg. Ein Mindestlohn müsse endlich dafür sorgen, dass jeder, der die Woche über arbeitet von seinem Lohn auch leben könne. Wenn jemand 45 Jahre rentenversichert war, solle er auch die volle Rente bekommen, wenn er in den Ruhestand geht. „An der Küste wissen die Menschen, wie es ist, wenn einem der Wind ins Gesicht bläst“, sagte Frank-Walter Steinmeier, der nicht zum ersten Mal in Bremerhaven zu Gast war. Dann müsse man das Kreuz durchdrücken. Genau das schätzt er an Peer Steinbrück, denn er knickt bei Kritik nicht ein. Frank Walter Steinmeier bekam tosenden Applaus für seine Rede. Nach seiner Rede stieg Frank-Walter Steinmeier von der Bühne unterhielt sich mit den Menschen aus dem Publikum und verteilte Autogramme.

 

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