(Foto: Frank Schildt) Der Unterbezirksparteitag der SPD Bremerhaven hat den vom Unterbezirksvorstand eingebrachten Antrag zur Hafenanbindung mit großer Mehrheit beschlossen.
Der Antrag bezieht sich auf drei Punkte:
- 1. Die SPD Bremerhaven spricht sich für die überarbeitete Variante des Hafentunnels in offener Bauweise in der Trasse des Eichenweges (Variante 3.2E) aus.
- 2. Die SPD Bremerhaven begrüßt das Engagement des Bundesverkehrsministeriums für die Hafenanbindung der Bremischen Häfen in Bremerhaven.
- 3. Die SPD Bremerhaven erwartet von dem Land und der Hafenwirtschaft, dass die bisher nicht gedeckte Lücke der Baukosten von diesen getragen wird.
Mit diesem Antrag vertritt die SPD Bremerhaven die Interessen der Stadt Bremerhaven, der Region und des Landes Bremen.
Den kompletten Antrag können Sie sich [
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Radio Bremen Online meldet dazu am 28.10.08, 21:18 Uhr:
SPD Bremerhaven stellt weichen für Hafenanbindung. Die Nordsee-Zeitung berichtet dazu am 29.10.08:
(Quelle: NZ Online)
SPD-Mehrheit für den Hafentunnel
Überarbeitete Eichenweg-Variante deutlich verbessert: "Diskussion hat einiges gebracht" - Nur eine Gegenstimme
Bremerhaven (guh). Die SPD hat sich gestern wieder hinter dem Eichenwegtunnel als Hafenanbindung versammelt. Mit nur einer Gegenstimme kassierte die Unterbezirksdelegiertenversammlung ihre jüngste Beschlussfassung für eine Tunnelvariante, gebohrt im Schildvortrieb.
Der gebohrte Tunnel sei "am Ende des Tages" nicht finanzierbar gewesen, resümierte der stellvertretende Parteichef Martin Günthner den erneuten Schwenk zu Gunsten des Eichenwegtunnels - allerdings in deutlich verbesserter Ausführung. Statt lediglich mit 100 Millionen, die der Bund bereits zugesagt hat, plant man jetzt für 160 Millionen Euro ein längeres Bauwerk mit Ausgangsportalen, die deutlich weiter von der Wohnbebauung entfernt liegen. Auch soll der Tunnel eine zusätzliche Standspur haben, der Sicherheit wegen.
Nur eine Stimme regte sich gegen den Vorschlag, auf den Oberbürgermeister Jörg Schulz zuvor bereits Partei- und Fraktionsvorstand eingeschworen hatte: Uwe Parpart, Mitglied im Bauausschuss. Eines räumte jedoch auch er ein: "Die Diskussion hat einiges gebracht. Die Variante ist eindeutig besser geworden."