05.11.2019 in Arbeitsgemeinschaften von SPD Bremerhaven

SPD-Senioren fordern verbesserte Arzt-Versorgung

 

Störmer: Kassenärztliche Vereinigung muss handeln
 
Die Arbeitsgemeinschaft 60 plus in der SPD Bremerhaven hat mit Bestürzung auf die anhaltende Verschlechterung der medizinischen Versorgung in der Stadtgemeinde Bremerhaven reagiert. Jüngst hatten Medien über eine verschärfte Situation bei den Hautärzten berichtet: Durch Schließungen und Ausfälle besteht dort aus Sicht der SPD-Senioren ein eklatantes Versorgungsproblem: ,,Aber nicht nur dort, auch in der hausärztlichen und allgemein in der fachärztlichen Versorgung gibt es zunehmende Defizite”, erklärt Holger Störmer, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft.
 
Die schlechte medizinische Arztversorgung sei kein alleiniges Problem älterer Menschen: ,,Aber Seniorinnen und Senioren sind in besonderer Weise betroffen, weil sie einerseits altersbedingt einen höheren Behandlungsbedarf haben und andererseits in ihrer Mobilität oft genug zu eingeschränkt sind, um weite Fahrtstrecken für andere Behandlungsoptionen auf sich nehmen zu können”, so der SPD-Politiker.
 
Es sei darüber hinaus auch für Bremerhaven als Oberzentrum ein Unding, dass Menschen aus der Stadtgemeinde gezwungen seien, auf der Suche nach einem Arzt in das niedersächsische Umland auszuweichen: ,,Wir wissen, dass es im ländlichen Raum schon jetzt Schwierigkeiten gibt – wie soll das werden, wenn nun noch Patienten aus der Stadt dazukommen?”, fragt Störmer. Nach Auffassung der SPD-Senioren sei die Kassenärztliche Vereinigung Bremen dringend aufgefordert zu handeln: ,,Wir haben in den vergangenenJahren immer wieder gehört, dass sich die kassenärztlichen Funktionäre politische Einmischungen verbeten haben, wenn schon damals auf Versorgungsprobleme hingewiesen wurde. Dann muss die Konsequenz sein, dass die ärztliche Selbstverwaltung endlich aktiv wirksam aktiv wird, anstatt weiter Placebos zu verteilen”, so Störmer.

01.11.2019 in Unterbezirk von SPD Bremerhaven

81. Jahrestag der Reichspogromnacht 9./10. November 1938

 

SPD ruft auf zur Teilnahme an Gedenkveranstaltung

 

Bremerhavens SPD-Vorsitzender Martin Günthner ruft zur Teilnahme an der Gedenkfeier aus Anlass des 81. Jahrestags der Reichspogromnacht auf: In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 brannten in ganz Deutschland die Synagogen. Jüdische Wohnungen und Geschäfte wurden überfallen, geplündert und teilweise zerstört – auch in Bremerhaven. „Für uns Sozialdemokraten ist es wichtig, dass wir alle unsere Parteimitglieder und darüber hinaus alle Menschen in Bremerhaven dazu aufrufen, im Gedenken an diese furchtbaren Ereignisse an der Gedenkveranstaltung für die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus am Freitag, 8. November, um 14 Uhr am Synagogen-Gedenkstein in der Ludwigstraße (Ecke Schulstraße) teilzunehmen.“

 

Der SPD-Politiker sagte, das Attentat von Halle habe aktuell unter Beweis gestellt, dass es einen gewaltgeprägten Antisemitismus auch in Deutschland gäbe: „Nicht erst seit Halle: Menschen jüdischen Glaubens müssen schon seit geraumer Zeit um ihre körperliche Unversehrtheit fürchten, wenn sie sich zu ihrem Glauben bekennen. Das ist ein unerträglicher Umstand – gerade in Deutschland, gerade mit Blick auf unsere Geschichte.“ Günthner sagte, die Folge aus den dunkelsten Jahren deutscher Geschichte sei eine besondere Verantwortung, dass sich das Furchtbare niemals wiederholen dürfe: „Ehrlicherweise muss man sagen, dass der gern geäußerte Appell, den Anfängen zu wehren, schon fast zu spät kommt. Deutschland 2019 erlebt ein Klima, in dem überall Rechtsradikale, Faschisten und Schläger Andersdenkende zu unterdrücken versuchen. Und sie sitzen auch schon in unseren Parlamenten – wer vor diesem Hintergrund immer noch von Weckrufen spricht, muss dringend seine Schlafmittel absetzen“, so der SPD-Politiker.

 

Für die Bremerhavener SPD sei klar, dass sie unverrückbar an der Seite derer stehe, die sich für ein weltoffenes, liberales und buntes Bremerhaven einsetzen: „Allen, die daran die Axt legen wollen, müssen und werden wir mit aller demokratischen Entschlossenheit entgegentreten. Abseits gut gemeinter Lichterketten und Mahnwachen, die wir voll umfänglich unterstützen, gibt es eine Verantwortung für jeden Einzelnen und jede Einzelne von uns, im Alltag standhaft zu sein. Immer dann, wenn wir im Kollegenkreis, im Gespräch mit Nachbarn, in der Familie, unter Freunden und in unserem Alltag Fremdenfeindlichkeit und Rassismus begegnen, müssen wir in aller Deutlichkeit widersprechen und unmissverständlich Beistand leisten“, so Günthner.

30.10.2019 in Ortsverein von SPD Bremerhaven

Nicht zu übersehen – Die SPD in Wulsdorf

 

Bernd Felis, Vorsitzender der SPD in Wulsdorf berichtet von seiner neuen Aktionsreihe:

"Wer am vergangenen Samstag aus dem Norden der Stadt zum Einkaufszentrum Bohmsiel / IKEA oder auch weiter Richtung Süden fuhr, hat die beiden gleichzeitigen Info-Stände am EDEKA-Center auf der Weserstraße und an der Zufahrt zu KAUFLAND nicht übersehen können.
Gleichermaßen auf dem Weg in die Innenstadt, Richtung Norden, sorgten u.a. die Beachflags mit ca. 2,20 m Höhe für Aufmerksamkeit.
Die hohe „Verkehrsdichte“ an diesem Wochentag, zu dieser Uhrzeit hat in der Nachbesprechung als gemeinsamen Konsens ergeben, diese Präsenz vor Ort den „Wulsdorfer Wochenmarktgesprächen“ hinzuzufügen."
 

29.10.2019 in Überregional von Allforred

Mitglieder diskutieren über Halbzeitbilanz der Großen Koalition

 

Mit knapp 50 Genossinnen und Genossen haben die Ortsvereine Lehe, Leherheide und Lehe-Nord am gestrigen Montag, den 28.10.2019 über die inhaltliche Arbeit der Großen Koalition auf Bundesebene diskutiert. Direkt aus Berlin hat der Bremerhavener Bundestagsabgeordnete Uwe Schmidt sich den Fragen, aber auch der Kritik, aus den Bremerhavener Ortsvereinen gestellt. Gestritten wurde natürlich ums Grundsätzliche - raus aus der Groko oder in der Groko versuchen, die sozialdemokratischen Inhalte weiterhin, teils besser und vor allem sichtbarer durchzusetzen.

Im Laufe der Diskussion nutzten viele der Interessierten die Gelegenheit, Uwe Schmidt auch in Detailfragen zu löchern. Von der Stärkung des ÖPNV über den Ausbau unserer Infrastruktur, von der Gewinnung von jungen Wähler/innen bis hin zu der allgemeinen Frage, wie die SPD wieder stärker in der Bevölkerung verankert wird, ging es in vielen Themen heiß her.

Kerstin Imrie, Swen Awiszus und Sergej Strelow, die die Veranstaltung organisiert hatten, bedanken sich bei den zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die vielen Wortmeldungen. Alle drei sind sich einig: Nur im gemeinsamen Gespräch und dem Engagement möglichst vieler kann es gelingen, sozialdemokratische Ideen und Inhalte für die Menschen in Bremerhaven und Deutschland auch weiterhin nach vorne zu bringen.

29.10.2019 in Ortsverein von Allforred

Terminankündigung: EU-Stammtisch mit Joachim Schuster

 

Am 21. November ist es wieder soweit! 
Der nächste EU-Stammtisch findet statt. Joachim Schuster, Mitglied des europäischen Parlamentes, will mit Interessierten aus Bremerhaven und Umgebung über aktuelle Politik in Europa diskutieren. Themen sind unter anderem der Brexit und die Arbeit der neuen EU Kommission. Weitere Anliegen kannst Du gerne einbringen. 
 

Wir freuen uns auf Dich!

Wann: 21. November 2019 ab 19 Uhr

Wo: Haus am Blink, Adolf-Butenandt-Straße 7, Bremerhaven

Wer: Alle, die Interesse an Europa haben.