Geestemünde-Süd / Grünhöfe

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auf den Internetseiten des SPD Ortsvereins Geestemünde-Süd / Grünhöfe.

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Herzlichst

Herta Schneider
Vorsitzende des Ortsvereins Geestemünde-Süd / Grünhöfe

 

18.01.2020 in Unterbezirk von SPD Bremerhaven

Seestadt-SPD fordert: Ackmann wiederherstellen und klare Satzungs-Vorgaben für Wohnbebauung

 

Bei der Entwicklung des früheren Leher Kleingartengebiets „Ackmann“ zu einem Wohngebiet soll als ökologische Kompensationsmaßnahme die völlige Wiederherstellung des Ackmanns mit einer östlichen Anbindung an die Geeste sichergestellt werden. Desweiteren soll sichergestellt werden, dass bei der Bebauung des Geländes keine Schotter- oder Steingärten sowie bei den Grundstücksbegrenzungen keine hohen Steinmauern oder Plastiklattenzäune zugelassen werden. Das hat die Bremerhavener SPD auf ihrem Arbeitsparteitag am Sonnabend (11.01.2020) beschlossen.

Dazu lagen den Delegierten zwei Anträge des SPD Ortsvereins Lehe vor: „Für uns ist es wichtig, dass im Zusammenhang mit der Erschließung des neuen Wohngebietes auf dem Gelände der ehemaligen Kleingartenanlage Ackmann eine Kompensation stattfindet: Bremerhaven braucht seine innerstädtischen Grünflächen“, erklärt Swen Awiszus, Vorsitzender des SPD Ortsvereins Lehe. In diesem Zusammenhang biete es sich an, den Ackmann völlig wiederherzustellen und an die Geeste anzubinden.

Mit Blick auf die geplante Wohnbebauung folgte der Parteitag darüber hinaus dem Antrag des Ortsvereins, über die Stadtverordnetenfraktion auf den Flächennutzungsplan bzw. das Bebauungsplanverfahren Einfluss zu nehmen: „Wir wollen, dass zum Beispiel über eine Gestaltungssatzung oder andere rechtliche Wege abgesichert wird, dass in diesem Wohngebiet keine Schotter- oder Steingärten entstehen. Die vielerorts zu recht kritisierten ,Gärten des Grauens‘ passen nicht zu diesem landschaftlich schönen Ort – ebenso wenig wie hohe Steinmauern und Plastiklattenzäune“, so Awiszus. Im Rahmen einer Grünkohlwanderung hatte der Ortsverein gemeinsam mit Interessierten den Vorschlag des langjährigen Vorsitzenden des Grünen Kreises, Stadtrat a.D. Wilfried Töpfer, aufgegriffen.

Bremerhavens SPD-Vorsitzender Martin Günthner sagte, eine der politischen Herausforderungen sei es, innerstädtisches Wohnen im Einklang mit ökologischem Anspruch zu verwirklichen: „Dieser Aufgabe haben wir uns als SPD immer gestellt – deshalb haben wir dem Vorschlag aus Lehe auch alle Rückendeckung gegeben.“

18.01.2020 in Unterbezirk von SPD Bremerhaven

SPD Bremerhaven fordert: Dringende Aufbesserung des Standorts der Lale-Anderen-Laterne

 

Der Standort der Lale-Andersen-Laterne im Stadtteil Lehe in der Hafenstraße/Ecke Lutherstraße muss dringend aufgewertet werden. In diesem Zusammenhang soll auch der Einmündungsbereich der Lutherstraße verändert werden, die an dieser Stelle zur Sackgasse werden soll. Einen entsprechenden Beschluss hat die Bremerhavener SPD bei einem Arbeits-Parteitag am Sonnabend (11.01.2020) gefasst.

Im Gegensatz zur Insel Langeoog, wo sich ein schmuckes Denkmal für die weltbekannte Sängerin befindet, fristen Laterne und Gedenktafel ein eher trostloses Dasein, das kaum dem Renommee der 1905 in Bremerhaven in der Lutherstraße geborenen Sängerin gerecht wird. „Wir wollen, dass der unwürdige Standort aufgewertet wird: Lale Andersen gehört nicht zwischen Mülltonnen und Verkehrsschilder“, findet Swen Awiszus, Vorsitzender des SPD Ortsvereins Lehe, klare Worte. Der Ortsverein Lehe hatte den Antrag auf dem Parteitag eingebracht mit dem Ziel, dass über die Stadtverordnetenfraktion der Magistrat aufgefordert wird, trotz schwieriger Haushaltslage das Umfeld des Laternenstandorts zu verbessern und neu zu gestalten – etwa durch eine andere Pflasterung oder durch eine entsprechende Begrünung. Außerdem sollte an dieser Stelle die Lutherstraße zur Sackgasse werden: Schon jetzt ist aus diesem wenig befahrenen Teilstück nur noch die Ausfahrt nach rechts in die Hafenstraße möglich. „Mit der Abbindung der Straße eröffnen sich neue Möglichkeiten für die Platzgestaltung und vielleicht werden bei der Gelegenheit auch noch ein paar Verkehrsschilder überflüssig“, so Awiszus.

Bremerhavens SPD-Vorsitzender Martin Günthner sagte, die Versetzung der Laterne vom ehemaligen Standort an der Linzer Straße nach Lehe sei inhaltlich richtig, die Umsetzung aber sachlich falsch angegangen worden: „Der Antrag stößt eine Lösung an, die zu begrüßen ist. Bremerhaven ist eine Stadt mit noch junger Geschichte und tut gut daran, sich im Blick zurück an diejenigen, die den Namen ihrer Heimatstadt in die Welt getragen haben, würdig zu verhalten.“

18.01.2020 in Unterbezirk von SPD Bremerhaven

Freiflächen und Dächer im Stadtgebiet begrünen

 

Bremerhavener SPD fordert Ortsgesetz und Kataster
 
Bremerhaven. Zur Leistung eines nachhaltigen und wirksamen Beitrags zu Minderung der Folgen des Klimawandels soll der Magistrat den Anteil an begrünten Dach- und Freiflächen in Bremerhaven erhöhen und ein entsprechendes Ortsgesetz vorlegen. Das hat die Bremerhavener SPD auf ihrem Arbeits-Parteitag am Sonnabend (11.01.2020) beschlossen.

Der vom SPD Ortsverein Schiffdorferdamm/Surheide/Bürgerpark Süd eingebrachte Antrag sieht die zunehmende Versiegelung in der Stadt mit Sorge: „Der damit verbundene Verlust von Grünflächen verstärkt die Gefahr der Folgen des Klimawandels. Insbesondere mit Blick auf Sach- und Personenschäden durch Überflutungen, die infolge häufigerer und extremerer Regen-Ereignisse zu erwarten sind. Und hinsichtlich der Gefahren für Gesundheit und Wohlbefinden der Menschen durch eine zunehmende Anzahl von Hitzetagen“, erläutert Ortsvereinsvorsitzender Andreas Feddern.

Die Idee des Ortsvereins, der sich der Parteitag anschloss: Dach- und Freiflächenbegrünungen könnten einen nachhaltigen und wirksamen Beitrag zur Stabilisierung des Wasserhaushalts, der biologischen Vielfalt und des Stadtklimas leisten. „Besonders durch den verzögerten Abfluss sowie die Rückhaltung und die erhöhte Verdunstung von Regenwasser auf begrünten Dach- und Freiflächen lassen sich Abfluss-Spitzen bei Starkregen in Innenbereich und damit einhergehende Überflutungsrisiken vermindern“, so Feddern. Neben den vorhandenen Freiflächen sollten auch private und öffentliche Dachflächen insbesondere auf Supermärkten und Schulen zur Begrünung genutzt werden. Um eine Größenordnung der Dachflächen zu bekommen, die bepflanzt und begrünt werden könnten, soll ferner ein Grünflächenkataster angelegt werden.

Bremerhavens SPD-Vorsitzender Martin Günthner erklärte, die SPD habe mit Blick auf die Überplanung der Neuen Aue seinerzeit eine Reihe von Vorschlägen gemacht, wie sich die Fläche ökologisch und wohnwirtschaftlich nutzen ließe: „Ökologische Aspekte in das urbane Leben zu integrieren, ist eine Herausforderung, der wir uns als Stadtgemeinde schon immer gestellt haben und auch nachhaltig stellen werden.“

15.01.2020 in Unterbezirk von SPD Bremerhaven

Bremerhavener SPD für verbesserte Radwege Beirat soll Topf für Radstreckensanierung verwalten

 

Die Bremerhavener SPD fordert den Magistrat auf, im Rahmen der kommenden Haushaltsberatungen einen Topf zur Verbesserung von Radwegen einzurichten. Einen entsprechenden Beschluss hat am Samstag (11.01.2020) ein Arbeits-Parteitag der SPD Bremerhaven gefasst.

Den Antrag hatte der SPD Ortsverein Schiffdorferdamm/Surheide/Bürgerpark Süd gestellt. Vorsitzender Andreas Feddern ergänzt: „Wir haben als SPD ebenfalls beschlossen, dass die Vergabe der Mittel über einen Beirat erfolgen soll und Anträge dazu aus der Bevölkerung kommen sollen.“

Feddern sagte weiter, dass das Fahrrad immer mehr Vorrang bei dem Menschen genieße, wenn es um Fahrten auf kurzen und mittleren Strecken gehe: „Um das Radfahren in unserer Stadt noch attraktiver zu machen, brauchen wir neben dem Ausbau der Radwege eine Sanierung der bestehenden Radwege über alle Stadtteile hinweg.“ Häufig seien es kleinere Abschnitte einer Radwegstrecke, die besonders reparaturbedürftig seien. Diese zu ermitteln, solle unter Einbeziehung der Nutzerinnen und Nutzer geschehen: Die Bevölkerung solle, so Feddern, ihre Prioritäten nennen. „Der einzurichtende Beirat legt die Vergabe der Mittel fest und die Sanierung erfolgt – bei entsprechender Eignung – unter Einbeziehung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen“, so der Ortsvereinsvorsitzende.

Bremerhavens SPD-Vorsitzender Martin Günthner ergänzte, die SPD habe im Koalitionsvertrag auf städtischer Ebene einen klaren Akzent gesetzt, dass Bremerhaven für Radfahrer attraktiver werden müsse und wolle: „Wer das so sieht wie die SPD-geführte Bremerhavener Koalition, der muss nicht nur auf neue Wege schauen, der darf die Augen auch vor dem Bestand nicht verschließen.“

15.01.2020 in Unterbezirk von SPD Bremerhaven

SPD-Parteitag unterstützt Forderung der Jusos: Zehn-Euro-Tagesticket für attraktiveren ÖPNV

 

Die Bremerhavener SPD spricht sich für die Einführung eines Zehn-Euro-Tagestickets für den gesamten Stadtbereich Bremern und Bremerhavens sowie die Fahrt zwischen den Städten aus. Ferner wird die Einführung eines Gruppentickets gefordert, welches sich bereits ab der zweiten Person deutlich lohnt. Einen entsprechenden Beschluss hat ein Arbeits-Parteitag der Bremerhavener SPD am Samstag (11.01.2020) gefasst.

Einem Antrag der Bremerhavener Jungsozialist*innen (Jusos) folgend soll damit die Attraktivität des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) gesteigert werden: „Aktuell ist der Nahverkehr nicht attraktiv und deshalb für viele nicht die erste Wahl bei der Auswahl des Verkehrsmittels“, so Bremerhavens Juso-Vorsitzender Fabian Vergil. Eine Korrektur des Preises sei ein wichtiger Ansatz, um jedem Bewohner und jeder Bewohnerin des Landes Bremen die Chance zu geben, sich eine Fahrkarte leisten zu können.

Nach Angaben der Jusos kosten Tagestickets in den Stadtstaaten Berlin (Bereich ABC) und Hamburg (Bereich AB) 9,60 Euro beziehungsweise 7,90 Euro. „Ein Tagesticket im Land Bremen, welches die Bremer z.B. für einen Besuch im Klimahaus bräuchten, kostet 23,50 Euro. Das Niedersachsenticket, mit dem z.B. der Fahrgast von Emden nach Göttingen fahren darf, kostet 24 Euro pro Person. Die Relation passt hier einfach nicht“, so Vergil. Ein Bahnticket sollte nie mehr als eine Fahrt mit dem Pkw kosten – das sei aktuell nicht der Fall: „Wir als Klimastadt Bremerhaven sollten eine Alternative mit einer besseren CO2-Bilanz fördern und anbieten“, so die Juso-Forderung.

Bremerhavens SPD-Vorsitzender Martin Günthner sagte, der Beschluss sei ein wichtiger Bestandteil, die notwendigen Veränderungen bei der individuellen Mobilität attraktiver zu machen: „Der Preis ist aber nicht das einzige. Wir brauchen dabei auch eine Ertüchtigung und einen Ausbau der Schieneninfrastruktur. Es bleibt deshalb auch weiterhin richtig und wichtig, sich für das dritte Gleis ebenso stark zu machen wie für einen Wiederanschluss Bremerhavens an das ICE-Streckennetz.“