Erfreuliche Meldungen vom Arbeitsmarkt: Die Zahl der Arbeitslosen ist mit 3,38 Millionen Menschen auf den niedrigsten Novemberstand seit 15 Jahren gesunken. Das zeigt: Immer mehr Menschen profitieren von den Arbeitsmarktreformen, die die SPD unter der Regierung Gerhard Schröder auf den Weg gebracht hat und die von den SPD-Arbeitsministern Franz Müntefering und jetzt von Olaf Scholz fortgesetzt werden.
600.000 Arbeitslose weniger als 2006.
Das sind die Novemberzahlen, die die Bundesagentur für Arbeit vorgelegt hat:
- Die Arbeitslosenzahl ist im November im Vergleich zum Vormonat um 55.000 auf 3,378 Millionen gesunken. (Westdeutschland: minus 40.000 auf 2,225 Millionen, Ostdeutschland: minus 15.000 auf 1,154 Millionen)
- Die Arbeitslosenquote ist um 0,1 Prozent auf 8,1 Prozent gesunken.
- Die Zahl der Erwerbstätigen ist im September auf 40,36 Millionen angestiegen – 682.000 mehr als im Vorjahr.
Besonders erfreulich ist auch, dass die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten weiter steigt: auf jetzt 27,45 Millionen. Und auch das Angebot an offenen Stellen ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen: Im November lagen der Bundesagentur 577.000 Arbeitsplatzangebote vor, von denen 90 Prozent sofort besetzt werden konnten.
Alle müssen vom Aufschwung profitieren.
Die guten Arbeitsmarktzahlen sind ein weiterer Beleg für den stabilen Aufschwung in Deutschland. Jetzt kommt es darauf an, dass alle Menschen in Deutschland – insbesondere die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – an diesem Aufschwung teilhaben.
Deshalb fordert die SPD:
- Die Beteiligung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer am Unternehmenserfolg über einen Deutschlandfonds .
- Generelle und existenzsichernde Mindestlöhne in Deutschland. Es darf nicht sein, dass immer mehr Arbeitnehmerinnen un Arbeitnehmer zusätzlich zu ihrem Lohn auf staatliche Hilfen angewiesen sind, um das Existenzminimum zu erreichen.
- Aktive Hilfen für diejenigen, die noch nicht von der guten wirtschaftlichen Entwicklung profitieren – zum Beispiel für ältere Arbeitslose.
Wir stehen für die solidarische Mehrheit in Deutschland.