Die Bremerhavener SPD trauert um Mathilde Lehmann

Veröffentlicht am 13.07.2007 in Lokal

Mathilde Lehmann 05.05.1927 – 12.07.2007

Mathilde Lehmann, seit 1945 Mitglied der SPD, engagierte sich fast 40 Jahre in der Bremerhavener Kommunalpolitik. Bereits 1946 wurde sie als jüngstes Mitglied bei den ersten freien Wahlen von der SPD für das Stadtparlament nominiert, in das sie 1947 dann einzog. Es galt damals, den Wiederaufbau Bremerhavens nach dem Krieg voranzutreiben. Dieser Aufgabe hat sich Mathilde Lehmann vorbildlich gestellt. Damit war der Grundstein zu ihrer politischen Karriere gelegt. 1967 wurde sie in den Vorstand der Stadtverordnetenversammlung gewählt, 1971 zur ehrenamtlichen Stadträtin, sechs Jahre später zur ersten und bisher einzigen Stadtverordnetenvorsteherin. Dieses Amt hatte sie bis 1983 inne. Anfang 2007 erhielt Mathilde die höchste Auszeichnung der Seestadt Bremerhaven: Die Ehrenbürgerwürde.

Mathilde Lehmann zeichnete sich durch ihr offenes Wesen, aber auch durch ihr ständiges Engagement für Fairness und Gerechtigkeit aus. Sie wurde von Parteifreunden und politischen Gegnern gleichermaßen geschätzt. Ihre weitere Vorliebe galt der ehrenamtlichen Vereinsarbeit. Sie liebte die Kultur und gesellige Veranstaltungen.

Die Bremerhavener SPD verliert mit Mathilde Lehmann eine bedeutende Kommunalpolitikerin der ersten Stunde, eine überzeugte Demokratin und sehr gute Freundin. Wir werden ihr Andenken in Ehren halten.

Siegfried Breuer
Vorsitzender der SPD Bremerhaven

Melf Grantz
Vorsitzender der SPD-Stadtverordnetenfraktion

 

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