Ende Juni ist es in den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel zu Störungen im Betriebsablauf gekommen, die zu Schnellabschaltungen der Reaktoren führten. Bei dem Versuch, die Anlagen wieder hoch zu fahren, traten weitere Fehler und Mängel auf. Beruhigend ist: Von keinem dieser Ereignisse ging direkte Gefahr für Mensch und Umwelt aus.
Für große Irritationen hat dagegen die Informationspolitik des Kraftwerksbetreibers Vattenfall gesorgt. Anstatt sofort umfassend zu informieren und alles auf den Tisch zu legen, schwiegen und vertuschten die Verantwortlichen. Wichtige Informationen wurden nur scheibchenweise an die Öffentlichkeit weitergegeben. So geht es nicht. Schnelle Aufklärung statt schweigen und vertuschen.
Für die SPD steht fest:
- Atomkraft ist eine Risikotechnologie. Technisches oder menschliches Versagen kann Störfälle mit katastrophalen Konsequenzen auslösen. Daher muss immer gelten: Sicherheit zuerst. Zuverlässige Information gehört dazu.
- Atomkraftwerke brauchen zuverlässige Betreiber, denen die Sicherheit von Mensch und Umwelt das höchste Gut ist. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat Recht: Ältere Atomkraftwerke müssen möglichst schnell vom Netz.
Atomkraft ist keine Technologie der Zukunft.
- Andere versuchen mit Tricks und falschen Argumenten, alte Atomkraftwerke länger laufen zu lassen.
- Die SPD setzt alle Energie darauf, sichere und bezahlbare Alternativen zur Atomkraft aufzubauen. Zum Beispiel mit erneuerbaren Energien, die eine nachhaltige Energieversorgung und neue zukunftsfähige Arbeitsplätze ermöglichen!
Die SPD steht zum Atomausstieg. Aus Verantwortung für unser Land.