Jubilarehrung bei der SPD Geestemünde-Nord: „Gerechtigkeit und Solidarität unvermindert aktuell“

Veröffentlicht am 03.12.2012 in Ortsverein

Oberbürgermeister Melf Grantz (3. von rechts) ehrte die Jubilare

„Willy wählen“ lautete das legendäre Motto, als sie Sozialdemokraten wurden : Mit ihrem Eintritt in die SPD wollten Werner Hoyer, Anke Töpfer-Penning, Birgit Allstein-Fixsen und Harald Krispin 1972 ein Zeichen setzen und Bundeskanzler Willy Brandt mit seiner Ost- und Friedenspolitik unterstützen. Jetzt zeichnete sie der Ortsverein Geestemünde-Nord im Rahmen seiner Weihnachtsfeier für 40 Jahre Mitgliedschaft in der SPD aus.

Gemeinsam mit dem Ortsvereinsvorsitzenden und Stadtverordneten Karlheinz Michen und der Stellvertreterin Gunda Türk ehrte Oberbürgermeister Melf Grantz die Jubilare. Zu ihnen gehörten auch Ralf Türk (25 Jahre Mitglied) sowie Renate Albers und Lutz Bäckermann (zehn Jahre Mitglied).

„Die Mitglieder des Jahres 1972 sind in einer der wichtigsten Phase unserer Parteigeschichte in die SPD eingetreten“, sagte Oberbürgermeister Grantz in seiner Ansprache. „Die Aufbruchstimmung, die damals herrschte, hat die Bundesrepublik positiv verändert.“ Mit Willy Brandt als Kanzler hätten die Sozialdemokraten den Weg für ein modernes Deutschland geebnet.

Auch 40 Jahre später seien die Grundwerte des SPD-Parteiprogramms unvermindert aktuell. „Soziale Gerechtigkeit, Freiheit und Solidarität sind die Grundpfeiler des gesellschaftlichen Zusammenhalts, zu denen Ihr durch die Mitgliedschaft in unserer Partei aktiv beitragt“, hob Grantz das Engagement der Jubilare hervor. Besonders würdigte er die Arbeit von Werner Hoyer, der 20 Jahre lang Bürgerschaftsabgeordneter und zehn Jahre lang Vorsitzender des Ortsvereins Geestemünde-Nord war.

Auch in Bremerhaven stehe die soziale Gerechtigkeit für die SPD im Mittelpunkt, betonte der OB. Unter sozialdemokratischer Verantwortung habe sich die Stadt in den vergangenen Jahren erfolgreich erneuert. Allein seit 2005, so der Oberbürgermeister, seien rund 5000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze neu geschaffen worden. Grantz: „Wir werden uns auch künftig mit ganzer Kraft dafür einsetzen, dass Bremerhaven eine Stadt für alle ist.“

 

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