Geestemünder SPD-Ortsverein fordert „Überholverbot auf der „Alten Geestebrücke“ und Umgestaltung der Ulmenstraße zur Fahrradstraße schnellstens umsetzen
Die SPD- Geestemünde hat sich ausführlich und wiederholt mit der „Situation der Radfahrer/innen im Stadtteil Geestemünde“ beschäftigt. In mehreren Bürgergesprächen und Versammlungen wurden dabei Probleme zusammengetragen und über Lösungen gesprochen. Zum Abschluss Aktivitäten gab es dann noch einen Vortrag des Stadtplanungsamtes über die Vorschläge des Fachamtes zur Umgestaltung der Ulmenstraße zur FAHRRADSTRASSE.
Schon in der vorherigen Legislaturperiode wurde ein „Runder Tisch Radverkehr“ eingerichtet, an dem Verbände, Parteien und Vertreter von Behörden und Ämtern an einem Radverkehrskonzept arbeiten. Im Rahmen des geplanten Radwegenetzes sind auch mehrere Fahrradstraßen vorgesehen. Eine davon soll in der Ulmenstraße noch in diesem Jahr in Geestemünde, eingerichtet werden. Wie diese Umgestaltung aussehen soll, stellten die Mitarbeiter des Stadtplanungsamtes in einer ausführlichen Präsentation vor.
Die Mitgliederversammlung der SPD Geestemünde begrüßt die Vorschläge des Stadtplanungsamtes.
Die Umgestaltung bringt eine erhebliche Verbesserung der Situation für Radfahrer in Geestemünde. Positiv beurteilen die SPD-Mitglieder auch die Wahl der Ulmenstraße. „Die Achse von Wulsdorf/ Schaufenster Fischereihafen in Richtung Geestemünde/ Innenstadt wird täglich von sehr vielen Radfahrer/innen genutzt. Leider ist das Teilstück auf der ehemaligen Bahntrasse zwischen dem Elbinger Platz und der Max-Dietrich-Str. bei Regenwetter kaum nutzbar“, stellt der Ortsvereinsvorsitzende-Vorsitzender Karlheinz Michen fest. „Zu viele Pfützen und Schlammlöcher. Mit der Einrichtung der Fahrradstraße wäre das Problem erledigt.“
Allerdings wird in der Ulmenstraße auch nach der Umwidmung noch Autoverkehr vorhanden sein. Deshalb sind für die Querung der Schulwege zur Gorch-Fock-Schule an drei Stellen Fahrbahnverengungen vorgesehen. Diese Baumaßnahmen sollen direkt mit dem Beginn der Sommerferien starten, fordert die SPD- Geestemünde.
Gefahrenpunkte für den Radverkehr in Geestemünde müssen beseitigt werden
Aber mit der Fahrradstraße ist es für die Sozialdemokraten längst nicht getan.“Es müssen endlich einige Gefahrenpunkte für den Radverkehr in Geestemünde entschärft werden“, fordert Michen. „Dazu gehören aus unserer Sicht die Änderung der Vorfahrtsregelung zu Gunsten des Radverkehrs an den Schnittstellen der Radwegachse mit der Max-Dietrich-Str und mit der Nansenstr. (Mc Donald) die Wegführung für den Radverkehr auf der Columbusstr. zwischen Elbinger Platz und Borriesstr. (Hier sollte entweder ein Schutzstreifen auf der Straße aufgebracht werden oder die ehemalige Bushaltestelle zum Fahrradweg gemacht werden.)
Und, absolut vorrangig, die Situation auf der „Alten Geestebrücke“. „Wir haben wiederholt die Verkehrssituation zu verschiedenen Tageszeitungen auf der Brücke beobachtet. Fast im Viertelstundentakt kommt es auf der Brücke für Radfahrer/innen zu Gefährdungssituationen durch überholende Kraftfahrzeuge bei gleichzeitigem Gegenverkehr. Dann werden Radfahrer/innen ohne erforderlichen Sicherheits-abstand von Kraftfahrzeugen in voller Fahrt überholt. Den Radlern bleibt dann nur die „Flucht“ an den äußersten Fahrbahnrand. Das ist so nicht länger hinnehmbar“, erklärt Michen. „Die Geestemünder SPD fordert deshalb ein Überholverbot auf der „Alten Geestebrücke“.
Die Brücke ist nur 61 m lang. Nennenswerte Zeitverluste für die anderen Verkehrsteilnehmer sind somit nicht zu erwarten.
K.Michen, Vorsitzender
SPD- Ortsverein Geestemünde