
Sybille Böschen, Petra Schwebe, Ingelore Rosenkötter (Foto: Antje Schimanke)
„Frauen und Sport" lautete in diesem Jahr der Schwerpunkt der ASF. Gestartet war die Aktion auf dem Bremerhaven Tag der SPD im September. Während des Festes hatte die ASF Fragebögen mit der Überschrift „Frauen und Sport“ verteilt.
Die Rückmeldungen ergaben, dass die Zufriedenheit der Frauen mit den Angeboten in Bremerhaven sehr hoch ist. Es gab allerdings auch Verbesserungsvorschläge seitens der befragten Frauen: So wünschten sich einige, dass die Laufbahn im Bürgerpark in den Abendstunden beleuchtet sein sollte. Auch der Wunsch nach einem großen Inliner-Lauf durch die Stadt wurde geäußert. Diese Wünsche sollen nun mit den Vereinen im neuen Jahr besprochen werden.
Nachdem die ASF Frauen erfuhren, dass die Richtlinie für die Ehrung im Sport voraussetzt, dass die zu ehrenden mindestens 18 Jahre alt sein und 20 Jahre ehrenamtlich aktiv sein müssen, wurde seitens der ASF ein Antrag gestellt, dies so zu verändern, dass auch Jugendliche künftig geehrt werden können. Außerdem möchten die ASF Frauen wissen, wie das Geschlechterverhältnis in Bremerhaven im organisierten Sport, also in den Vereinen aussieht und wem die aufgewendeten Mittel zugute kommen. Da die Repräsentanz von Frauen in den Vorständen der Vereine noch sehr gering ist, könnten die Frauen von der ASF sich vorstellen in der Zuweisung künftig diejenigen Vereine zu bevorzugen, die sich innerhalb der Mädchenförderung stark machen.
Passend zum diesjährigen ASF Motto „Frauen und Sport“ ging der Preis „Rote Frau des Jahres 2012“ an Petra Schwebe. Bereits seit 1979 engagiert sich Petra Schwebe im Bereich Sport für die Förderung von Frauen und Mädchen. Am Sonntag übergab ihr die ehemalige Sozialsenatorin Ingelore Rosenkötter den Preis im Hotel Haferkamp.