Schulfrieden gehört auch zum Koalitionsvertrag

Veröffentlicht am 27.04.2016 in Unterbezirk

Günthner: Mit der SPD gibt es kein weiteres Gymnasium

Bremerhavens SPD-Vorsitzender, Senator Martin Günthner, hat mit Erstaunen auf die erneute CDU-Kritik an der Oberschule reagiert: „Wir helfen Frau von Twistern gerne mit

einem Exemplar des Koalitionsvertrages von SPD und CDU aus, falls dieser bei der Union vergriffen sein sollte: Im Koalitionsvertrag vereinbart sind viele sinnvolle Dinge, u.a. auch

der Schulfrieden. Ich rate der Union, sich endlich in der Rolle als Regierungspartner in Bremerhaven zu finden.“

Im Übrigen, so Günthner, sei die pauschale Kritik an der Oberschule zurückzuweisen: „Wir sprechen hier von gut verankerten Bildungsangeboten in den Stadtteilen. Was Frau von

Twistern hier veranstaltet, ist schon ein starkes Stück – die pauschale Diskreditierung und Herabwürdigung von engagierten Lehrerinnen und Lehrern, das ist schon unverschämt.“ Im

Übrigen sei es traurig, dass die CDU-Politikerin mit ihrer Einlassung erkennbar hinter die Koalitionsverhandlungen zurückfalle: „Da waren wir in den Gesprächen mit der Union zur

Bildung der Koalition schon weiter. Vielleicht kann der Bremerhavener CDU-Vorsitzende Michael Teiser das seiner Fachpolitikerin nahebringen und sie vor weiteren ideologischen

Rückfallerscheinungen bewahren.“

Die Bremerhavener Schullandschaft, so der SPD-Politiker, sei geprägt von vielfältigen qualifizierten Angeboten, das zeige auch die hohe Anwahlquote aus Niedersachsen. Der

SPD-Vorsitzende stellt klar, dass es mit den Bremerhavener Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten kein weiteres Gymnasium geben werde: „Die CDU tut gut daran, die

Fakten anzuerkennen: Die alte Forderung der Union nach einem zweiten Gymnasium wird an dem klaren Nein der SPD scheitern.“

 

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