Günthner: Mit der SPD gibt es kein weiteres Gymnasium
Bremerhavens SPD-Vorsitzender, Senator Martin Günthner, hat mit Erstaunen auf die erneute CDU-Kritik an der Oberschule reagiert: „Wir helfen Frau von Twistern gerne mit
einem Exemplar des Koalitionsvertrages von SPD und CDU aus, falls dieser bei der Union vergriffen sein sollte: Im Koalitionsvertrag vereinbart sind viele sinnvolle Dinge, u.a. auch
der Schulfrieden. Ich rate der Union, sich endlich in der Rolle als Regierungspartner in Bremerhaven zu finden.“
Im Übrigen, so Günthner, sei die pauschale Kritik an der Oberschule zurückzuweisen: „Wir sprechen hier von gut verankerten Bildungsangeboten in den Stadtteilen. Was Frau von
Twistern hier veranstaltet, ist schon ein starkes Stück – die pauschale Diskreditierung und Herabwürdigung von engagierten Lehrerinnen und Lehrern, das ist schon unverschämt.“ Im
Übrigen sei es traurig, dass die CDU-Politikerin mit ihrer Einlassung erkennbar hinter die Koalitionsverhandlungen zurückfalle: „Da waren wir in den Gesprächen mit der Union zur
Bildung der Koalition schon weiter. Vielleicht kann der Bremerhavener CDU-Vorsitzende Michael Teiser das seiner Fachpolitikerin nahebringen und sie vor weiteren ideologischen
Rückfallerscheinungen bewahren.“
Die Bremerhavener Schullandschaft, so der SPD-Politiker, sei geprägt von vielfältigen qualifizierten Angeboten, das zeige auch die hohe Anwahlquote aus Niedersachsen. Der
SPD-Vorsitzende stellt klar, dass es mit den Bremerhavener Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten kein weiteres Gymnasium geben werde: „Die CDU tut gut daran, die
Fakten anzuerkennen: Die alte Forderung der Union nach einem zweiten Gymnasium wird an dem klaren Nein der SPD scheitern.“