SPD Lehe-Nord: Böswillige Verleumdung gegen „Faden e.V.“ Hoffmann: Kein Einsatz von Ein-Euro-Jobbern im Wahlkampf

Veröffentlicht am 24.04.2014 in Ortsverein

Der SPD Ortsverein Lehe-Nord tritt mit aller Entschiedenheit Behauptungen entgegen, Langzeitarbeitslose hätten im SPD-Interesse und beauftragt durch „Faden e.V.“ in der Seestadt Wahlplakate geklebt. „Das ist eine böswillige Verleumdung und zugleich eine Schmutz- und Schmierenkampagne, die wir aufs Schärfste zurückweisen. An der berichteten Geschichte ist nichts Wahres dran“, kommentierte Ortsvereinsvorsitzender Jörn Hoffmann den Bericht einer Boulevardzeitung. Besonders unverschämt sei, so der SPD-Politiker, die Faden-Geschäftsführerin Sabine Markmann in ein schlechtes Licht zu stellen: „Frau Markmann ist engagiertes Mitglied unseres Vorstandes. Sie hat sich in dankenswerter Weise hilfreich eingebracht bei der Plakatierung zum Europawahlkampf. Der Versuch, ihr einen Amtsmissbrauch und Interessenverquickung anzulasten, ist ebenso sachlich falsch wie menschlich schäbig und unanständig.“

Hoffmann erklärt weiter, durch Osterferien und Krankheitsfälle sei es im Ortsverein zu Personalproblemen bei der Beschickung der Wahlplakatstandorte gekommen: „Der Wahlkampfkoordinator unseres Ortsvereins hat deshalb nach Absprache mit dem Ortsvereinsvorsitzenden zwei unserer Partei nahestehende Familienmitglieder angesprochen und um Hilfestellung gebeten. Diese sind weder Vereinsmitglieder von Faden e.V., noch war Frau Markmann in diesen Prozess mit einbezogen. Wir haben diese Einsatzkräfte entsprechend bezahlt und Frau Markmann hat die Herren dabei unterstützt – persönlich durch das Fahren eines von der SPD angemieteten Transporters. Die Sicherheitswesten wurden vom Ortsverein bereitgestellt, da die Plakataufstellung in unmittelbarer Nähe zum fließenden Verkehr stattfindet und uns die Sicherheit unserer Helfer sehr wichtig war“, so Hoffmann.

Dass sich der Fraktionsvorsitzende von „Bürger in Wut“ für eine Beteiligung an einer Schmutzkampagne nicht zu schade sei, sieht Hoffmann als bedauerlichen Tiefpunkt im politischen Anstand: „Die Behauptung, dass ein öffentlicher Verein Parteiarbeit unterstützt habe und damit öffentliche Gelder vergeudet wurden, ist wahrheitswidrig. Wir werden prüfen, ob wir gegen diese falsche Behauptung juristische Mittel bewegen können. Hätte Herr Grotheer ein echtes Interesse an sachlicher Arbeit, hätte sich vor einer solchen Falschbehauptung besser informieren können. Darum ging es aber nicht: Es wurde eine aus seiner Sicht willkommene Gelegenheit gesucht und gefunden, einfach mal ebenso dumm wie dumpf auf dem Verein Faden, seiner Geschäftsführerin und der SPD herum zu trampeln“, kritisiert Hoffmann.

Dass mit einer solchen Berichterstattung Menschen wie Sabine Markmann in Misskredit gestellt würden und die wertvolle Vereinsarbeit Schaden nehme, sei ein Unding, so der SPD-Politiker: „Faden e. V. hat den klaren Auftrag, im Wege öffentlich geförderter Beschäftigung ehemals arbeitslosen Menschen durch gezielte Beschäftigungs- und Qualifizierungsangebote zusätzliche Chancen auf eine Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt zu erschließen. Dieser Aufgabenstellung wird der Verein in vorbildlicher Weise gerecht. Herr Grotheer und alle an dieser positiven Entwicklung Interessierten sollten sich für eine Fortsetzung der Erfolge stark machen und sich nicht in der Pflege eigener Eitelkeiten durch das Pressen von Plattheiten gerieren“, so Hoffmann.

Für Rückfragen: Jörn Hoffmann, 0171/4926680

 

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