SPD Ortsverein Lehe: Verbraucherzentrale muss in Lehe bleiben

Veröffentlicht am 09.11.2012 in Ortsverein

Gegen Umzug der Beratungsstelle:

Bremerhaven. Für einen Verbleib der Beratungsstelle der Verbraucherzentrale im Stadtteil Lehe hat sich der Vorsitzende des SPD Ortsvereins Lehe, Dennis R. Kramer, ausgesprochen. Die laut Medienberichten bestehenden Umzugswünsche der Verbraucherzentrale seien nicht nachvollziehbar, sagte der Jurist. „Diesen Umzug damit zu begründen, dass man die Bevölkerung im Querschnitt nicht erreiche, sondern nur eine große Zahl von Hartz-IV-Empfängern berate, ist diskriminierend und widerspricht dem Anspruch, den eine Verbraucherberatung haben sollte.“

Kramer sagte, eine verbesserte finanzielle Ausstattung der Verbraucherzentrale sei grundsätzlich zu begrüßen: „Wenn die Leistungsgrenze von Mitarbeitern der Verbraucherzentrale erreicht ist, erscheint es aber sinnvoller, eine Erhöhung des Etats unmittelbar in die inhaltliche Arbeit der Verbraucherzentrale fließen zu lassen.“ Die geäußerten Umzugswünsche hingegen bedeuteten nur eine starke Erhöhung der Mietausgaben ohne konkreten Gegenwert für die Bürger – für Kramer ein deplaziertes und kontraproduktives Luxusdenken in Zeiten der Haushaltskonsolidierung: „Wir würden lieber in Menschen als in Mauern investieren.“

Für den Vorsitzenden des Leher SPD-Ortsvereins sei gerade der Bedarf nach einer guten und ausführlichen Beratung in Fragen der Verbraucherberatung im Stadtteil Lehe besonders hoch: „Das hat ja auch die Leiterin der Verbraucherzentrale in einem Pressebericht bestätigt: Es gib eine steigende Zahl an Beratungen.“ Kramer erklärte, die Verbraucherzentrale als Interessenvertretung aller Verbraucher habe sich in Lehe gut etabliert und sollte aufgrund des hohen Beratungsbedarfs auch in diesem Stadtteil bleiben: „Wir bieten gerne Gespräche an, um zu Lösungen im Stadtteil und für die Menschen zu kommen.“

 

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