20.01.2021 in Bürgerschaft von SPD Bremerhaven

Holger Welt: „Das Impfzentrum in der Seestadt  versorgt die Bremerhavener“

 

Das Impfzentrum in Bremerhaven ist eingerichtet und hat seine Arbeit aufgenommen. 
Den vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gebührt hier großen Respekt. Ganz besonders sind hier die vielen ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen  zu erwähnen, so der SPD Bürgerschaftsabgeordnete Holger Welt 
Genau wie in Bremerhaven sollte jetzt aber auch der Landkreis gut aufgestellt sein. Es ist schon sehr merkwürdig, dass man in Hannover offensichtlich keinen Überblick hat wie die Impfzentren im Land Bremen funktionieren. Fehlt dort vielleicht der Blick über den Tellerrand ? 


Der SPD Landtagsabgeordnete/Niedersachsen,  Oliver Lottke hat mit seiner Kritik in der NZ vom 18.Januar dabei völlig recht, dass es keine Impf-Mauern zwischen den Ländern Niedersachsen und Bremen geben darf. Wir atmen alle die gleiche Luft und Corona kennt keine Landesgrenzen.
Es steht dem Landkreis in Niedersachsen aber durchaus auch frei, seine zugeteilten Chargen mit Impfdosen nach Bremerhaven umzuleiten und hier in der Seestadt ein eigenständiges Impfzentrum zu errichten, so der Bremerhavener SPD Abgeordnete Holger Welt, der auch Mitglied der Gesundheitsdeputation  in Bremen ist.
Dass es seitens der niedersächsischen Behörden diesbezüglich, offensichtlich  keine Kontakte mit den Verantwortlichen in Bremerhaven  und Bremen gegeben hat ist schon sehr merkwürdig. Wenn nun  betagte Landkreisbewohner diese Arbeitsweise kritisieren, skandalisieren und in der Presse öffentlich machen, ist das nachvollziehbar, so Welt. 


Die Zuteilungen der Impfdosen sind für alle Kommunen leider immer noch  limitiert und ganz sicher kann die Seestadt den Landkreis  nicht mitversorgen.
Herauszuheben ist hierbei, dass Beschäftigte in Bremerhavener Kliniken und Heimen geimpft werden, auch wenn sie in Niedersachsen oder anderswo wohnen.
Jetzt sind die Behörden im Landkreis Cuxhaven am Zuge  hier ebenfalls pragmatisch zeitnah und wie es in Bremerhaven bereits praktiziert wird,  bürgerfreundliche Lösungen zu präsentieren, so Holger Welt abschließend.
 

11.01.2021 in Unterbezirk von SPD Bremerhaven

Konrad Kunick ist verstorben

 

Am gestrigen Freitag ist Konrad Kunick im Alter von 80 Jahren verstorben. Kunick war langjähriger Bürgerschaftsabgeordneter der SPD-Fraktion, zeitweise deren Vorsitzender, später Senator für Bau und Häfen und zuletzt Bundestagsabgeordneter.
 
SPD-Bürgerschaftsfraktionsvorsitzender Mustafa Güngör: „Ich bin sehr traurig über den Tod von Konrad Kunick. Mit Konrad verlieren wir ein Urgestein der Bremer SPD. Als ‚meinen‘ Ortsvereinsvorsitzenden in Osterholz habe ich Konrad sehr bewundert und respektiert und für seinen politischen Werdegang – als Senator, Fraktionsvorsitzender sowie Landesvorsitzender und schließlich Bundestagsabgeordneter der Sozialdemokraten – hoch geschätzt. Diskussionen und Debatten mit ihm waren bis zuletzt immer sehr lehrreich. Nach seiner landes- und bundespolitischen Arbeit engagierte er sich sehr im Stadtteil Osterholz und war dort für seine Bürgernähe bekannt. Meine Gedanken sind bei seiner Familie und seiner Frau Susanne.“
 
Kunick saß von 1971 bis 1987 und von 1991 bis 1994 für die SPD in der Bremischen Bürgerschaft und war von 1985 bis 1987 Fraktionsvorsitzender. 1987 bis 1991 war er Mitglied des Senats und zuständig für Häfen, Schifffahrt, Bau, Arbeit und Verkehr. Von 1994 bis 2002 war Kunick direkt gewählter Abgeordneter im Deutschen Bundestag.

Quelle: https://www.spd-fraktion-bremen.de/politische-arbeit/kondolenz-konrad-kunick/

16.12.2020 in Bürgerschaft von SPD Bremerhaven

Brünjes: Internationale Ausrichtung der Hochschulen darf nicht zum Opfer von Corona werden

 

„Durch die anhaltende Corona-Pandemie wird allen Menschen im beruflichen sowie privaten Leben viel abverlangt. Diese Herausforderungen machen auch vor den Türen unserer bremischen Hochschulen nicht Halt“, sagt die wissenschaftspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Janina Brünjes.  „Deswegen haben wir uns als SPD-Fraktion erfolgreich für Hilfen für Studierende, Unterstützung für die Hochschulen sowie den schnellen Aufbau einer digitalen Infrastruktur stark gemacht. Damit gehen wir in die richtige Richtung.“

Für die Bremerhavener Sozialdemokratin steht aber auch fest, dass einer der größten Schätze der Hochschulen im Land Bremen gerettet werden muss: die internationale Ausrichtung der Standorte. Daher hatte die SPD-Fraktion eine Große Anfrage zu diesem Thema an den Senat gerichtet, die heute in der Bürgerschaft debattiert wurde.  Brünjes: „Tausende junge Menschen aus aller Welt strömen an unsere Hochschulen und verfolgen das Ziel, gemeinsam Wissenschaft und Forschung zu betreiben. Durch die Internationalisierung unserer Hochschulen leben wir den Dialog der Kulturen, erschaffen langfristige Kooperationen für den wissenschaftlichen Nachwuchs und entwickeln unsere Hochschulbildung weiter. Wir prägen und betonen damit unsere Standorte in Bremerhaven und Bremen und gewinnen für diese hochqualifizierte Fachkräfte, von denen unsere Wirtschaft profitiert. Das weltweite Netz, das wir damit spannen, steht für Weltoffenheit und Kooperation, die es in Zeiten von zunehmendem Fremdenhass und Ausgrenzung dringend benötigt.“ 

Vielfach seien die Standorte in Bremen und Bremerhaven im Vergleich mit ähnlichen Hochschulen und Universitäten an der Spitze, berichtet Brünjes aus der Antwort auf die Große Anfrage. Dieser Erfolg sei das Ergebnis umfangreicher Entwicklungen. „So setzen die Hochschulen viel daran, sich für internationale Studierende zu öffnen. Immer mehr Studiengänge werden in englischer Sprache, einige bereits auch in weiteren Fremdsprachen angeboten. Dazu kommt eine Vielzahl von Programmen und Initiativen, die daran anknüpfen“, erklärt sie. „Dass sich diese Entwicklungen gelohnt haben, zeigen die Zahlen. Die Förderprogramme werden nachgefragt und gebraucht und der Anteil ausländischer Studierenden hat insgesamt eine steigende Tendenz. Dies lässt sich auch bei den Drittmitteln erkennen – auch hier hält der Trend an.“

„Diese Erfolge unterstreichen die besondere Bedeutung internationaler und weltoffener Standorte, wie sie in Bremerhaven und Bremen vorliegen“, so Brünjes abschließend.  „Wir dürfen nicht zulassen, dass durch die Corona-Pandemie und eingeschränkte Reise- und Angebotsmöglichkeiten die Strömungen an und aus unseren Hochschulen versanden. Als SPD-Fraktion setzen wir uns daher dafür ein, dass besondere Anstrengungen unternommen werden, um den internationalen Charakter der Uni und der Hochschulen auch in Corona-Zeiten zu erhalten. Dafür braucht es weiterhin so ein hervorragendes Engagement an unseren Hochschulen, aber auch eine solide finanzielle Ausstattung, um die Standorte und entsprechende inhaltlichen Profile zu stärken, internationale Curricula, weitere Fremdsprachenangebote sowie Auslandsaufenthalte zu ermöglichen und unsere Standorte überall auf der Welt und vor Ort zu bewerben. Nur so können wir noch mehr jungen Menschen die Möglichkeit für internationale Erfahrungen auch in Zukunft ermöglichen.“
 

14.12.2020 in Überregional von SPD Bremerhaven

SPD: Bremer Senat muss Comet in der Krise unterstützen

 

Günthner: „Wichtige Arbeitsplätze in der Seestadt sichern“
 
Bremerhaven. Bremerhavens SPD-Vorsitzender Martin Günthner hat den Bremer Senat aufgefordert, den vom angekündigten Verkaufsverbot für Silvesterfeuerwerk besonders in seiner Existenz bedrohten Bremerhavener Pyrotechnik-Hersteller Comet zu unterstützen: „Es kann nicht sein, dass ein Unternehmen mit rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durch alle Maschen aller Überbrückungs- und Unterstützungsprogramme falle. Wirtschafts- und Arbeitssenatorin Kristina Vogt (DIE LINKE) muss jetzt zügig handeln, damit die Existenz des Unternehmens gesichert wird.“

Das Bremerhavener Traditionsunternehmen, das nach eigenen Angaben fast seinen gesamten Jahresumsatz mit dem Silvestergeschäft macht, hatte Medienberichten zufolge angekündigt, von der Zahlungsunfähigkeit bedroht zu sein. Kommissionsware sei bereits an den Handel ausgeliefert, der Schaden liegt allein bei Comet. Bund und Länder hatten sich am Sonntag auf ein Verkaufsverbot für Pyrotechnik sowie ein Versammlungsverbot an Silvester und Neujahr verständigt.

Günthner sagte, das Unternehmen sei über Bremerhaven hinaus deutschlandweit ein wichtiger Bestandteil der Branche: „Unbeschadet notwendiger Hilfen, die der Bund für die Branche zu organisieren hat, erwarten wir als Bremerhavener SPD, dass für Comet unverzüglich Hilfen bereitgestellt werden.“

Der SPD-Vorsitzende unterstrich, der vom Bremer Senat mitgetragene und umgesetzte Shutdown sei richtig, weil er vor dem Hintergrund des Pandemie-Geschehens notwendig sei: „Das tragen wir als Bremerhavener Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten natürlich mit – auch wenn es für viele schmerzhaft ist und viele Existenzen gefährdet. Das Land Bremen muss nun aber dafür sorgen, dass betroffene Betriebe wie Comet nicht bei aller Vernunft auf der Strecke bleiben. Wir stehen an der Seite der Beschäftigten dort und fordern den Senat auf, schleunigst aktiv zu werden“, so Günthner.

12.12.2020 in Unterbezirk von SPD Bremerhaven

Brünjes: Aufbruch für die Bremerhavener Innenstadt

 

Wie wir unsere Innenstadt nach vorne bringen, hat Janina Brünjes heute mit der neuen Citymanagerin Claudia Bitti und dem Digitallotsen Michael Arzenheimer diskutiert.

Im Fokus stehen dabei:


- Erlebnisse schaffen: 
mit Veranstaltungen, Musik, Märkten, Kunst und Kultur, Angeboten für Kinder und Familien sowie Gutscheinaktionen.


- Technik der Zukunft nutzen:
dazu zählen freies WLAN zur Nutzung, Präsenz in Social Media und Websites sowie Aufbau einer Online-Plattform für Bestellungen auf digitalem Wege.


- Aufenthaltsqualität genießen:
durch neue und hochwertige Sitzmöglichkeiten zum Verweilen, Begrünung durch Pflanzen, übersichtliche Beschilderung und Sauberkeit.

Mit diesen Maßnahmen wollen wir unsere City für die Bremerhavenerinnen und Bremerhavener sowie Touristen attraktiv gestalten. Mit der deutschlandweit einzigartigen Lage direkt am Wasser, müssen wir unser maritimes Profil schärfen und auf die Fragen der Zukunft reagieren. Zusätzlich wird es wichtig sein, die Innenstadt, das Columbus Center und das MoinOutlet stärker zu vernetzen und die Verbindung zwischen dem alten und neuen Hafen mitsamt deren Attraktionen zu optimieren.

Janina Brünjes wünscht Claudia Gitti viel Erfolg bei der neuen Aufgabe: Bremerhaven benötigt engagierte und kreative Köpfe. Gemeinsam müssen wir die drängenden Probleme unserer Stadt anpacken.