09.04.2018 in Ortsverein von SPD Bremerhaven
Der SPD Ortsverein Bremerhaven Mitte hatte sich im vergangen Jahr gemeinsam mit der Schiffahrtsgeschichtlichen Gesellschaft e.V dafür eingesetzt, dass die montierten Rogge- Steine der ehemaligen Rogge- Hallen am Sockel des Wohnneubaus "Good Times" am Neuen Hafen mit einem entsprechendem Hinweisschild versehen werden. Vielen Bremerhavenerinnen und Bremerhavenern, aber auch den Touristen ist teilweise nicht bekannt, dass es sich hierbei um die Steine der historischen Rogge- Hallen handelt. „Die Idee kam innerhalb einer Ortsvereins- Arbeitsgruppe "Havenwelten", in der sich der SPD Ortsverein Mitte den Themen innerhalb der Havenwelten gewidmet hatte“ - berichtet der ehemalige Vorsitzende des SPD Ortsvereins Jörg Fehring. Zukünftig wird nun vor Ort ein Hinweisschild darauf aufmerksam machen. Das Ganze Projekt lief in Gemeinschaftsarbeit zwischen dem SPD Ortsverein Mitte und der Schiffahrtsgeschichtlichen Gesellschaft Bremerhaven e.V, die die entsprechende Hinweistafel mit dem Titel "Wenn Steine reden..." entworfen und herstellen lassen hatte. Hinrich Gravert, Mitglied der Schiffahrtsgeschichtlichen Gesellschaft e.V. übernahm hierbei den Prozess zur Anfertigung einer solchen Hinweistafel und der damalige stellvertretende Vorsitzende des SPD Ortsvereins Matthias Wefer, nahm den Kontakt zur Eigentümergemeinschaft des Hauses auf. „Wir freuen uns das die Eigentümergemeinschaft grünes Licht zur Montage der Hinweistafel gegeben hat und sprechen unseren Dank dafür aus“ - sagt Matthias Wefer.
„Wir begrüßen es, dass nun am "Good Times" Gebäude mit einer Infotafel auf die historische Bedeutung dieser Steine hingewiesen wird und bedanken uns bei allen Beteiligten für das erbrachte Engagement“ - sagt der SPD Ortsvereinsvorsitzende Michael Bühre.
Erläuterung zum Geschichtlichen Verlauf:
Die Rogge- Hallen befanden sich auf der Westseite des Neuen Hafens und waren ein historisches Überbleibsel des Norddeutschen Lloyds der 1863 in Bremerhaven einen eigenen Reparaturbetrieb für seine eigenen Schiffe eröffnete und 1872 den Betrieb mit einem Doppel- Trockendock mit Werkstätten erweiterte. Der Norddeutsche Lloyd (NDL) war einer der bedeutendsten Reedereien in Deutschland der vielen Menschen in Bremen und Bremerhaven Arbeit bot. 1937 schloss der Betrieb und wurde in die Kaiserhäfen verlegt. Nach dem zweiten Weltkrieg übernahm die Baufirma Gustav W. Rogge bis zur Betriebsaufgabe das Gelände. In den Jahren 2003/ 2004 wurden die Hallen zum Bedauern vieler Bürgerinnen und Bürgern leider abgetragen.
07.04.2018 in Arbeitsgemeinschaften von SPD Bremerhaven
Janina Brünjes, bis Donnerstag, d. 05.04.2018 erste weibliche Vorsitzende der Jusos Bremerhaven, leitet mit ihrem Rücktritt die Erneuerung auch in den Reihen der Jugendorganisation der Bremerhavener SPD ein. Der bisherige stellvertretende Vorsitzende der Jusos Bremerhaven, Fabian Vergil, rückt an die Spitze der Jusos auf. In den letzten Jahren ist es gelungen, bei den Jusos eine große Jugendgruppe aufzubauen. Dabei wurden, ansonsten untypisch für die Jusos, vor allem Arbeiter, Angestellte und junge Berufstätige angesprochen. Altersmäßig waren zwischen 16 und 35 Jahren alle Gruppen vertreten. Es wurden verschiedene Angebote gemacht, um Interessierte kurz- oder langfristig mit einbinden zu können. Neben dem Aufbau einer Onlinepräsenz in allen Kanälen wurden insbesondere die Schwerpunkte Bundestagswahlkampf, Stadtentwicklung, Bildung und Digitalisierung erfolgreich abgedeckt.
Brünjes sagt dazu: „Mit dem neuen Vorstand konnten wir gleich drei Mitglieder zur Vorstandsarbeit gewinnen, die erst seit kurzem in der Politik aktiv sind. Ergänzt durch Fabian Vergil und Selcuk Caloglu, die schon länger in der politischen Jugendarbeit aktiv sind, konnte ein tolles Team gebildet werden, dass mich positiv in die Zukunft der politischen Jugendarbeit blicken lässt. Ich bedanke mich für die tolle Arbeit der vielen Genossen und Interessierten, die ich in den letzten drei Jahren kennenlernen durfte. Dem neuen Vorstand möchte ich gratulieren und viel Spaß und Erfolg an ihrer Arbeit in den nächsten Jahren wünschen. Das Engagement von jungen Leuten in der Bremerhavener Politik ist für mich eine Herzensangelegenheit. Während in der SPD junge Leute in ihrer politischen Arbeit immer mehr unterstützt werden, wünsche ich mir auch von den anderen Bremerhavener Parteien eine politische Arbeit, die alle Altersgruppen anzieht. Gerade Frauen und junge Menschen sollten vermehrt angesprochen werden. Da haben alle Bremerhavener Parteien Nachholbedarf."
03.04.2018 in Aktuelle Meldung von SPD Bremerhaven
„Die Handelskammer für Bremen und Bremerhaven macht es sich ein bisschen zu einfach. Natürlich brauchen wir mehr Berufsorientierung in den Schulen, aber vor allem brauchen wir mehr Ausbildungsplätze. Wer nicht ausbildet, versündigt sich an der Jugend sägt noch dazu den Ast ab, auf dem er unternehmerisch sitzt“, kritisiert Janina Brünjes, stellvertretende Vorsitzende der SPD Bremerhaven, die Äußerungen von Karlheinz Heidemeyer, bei der Handelskammer für Bremen und Bremerhaven zuständig für Aus- und Weiterbildung, in einem Zeitungsinterview.
Die SPD-Politikerin sagte, in der gegenwärtigen Situation helfe das Schwarze-Peter-Spiel, das die Kammern mit Blick auf die in weiten Teilen mitverschuldeten Misere spielten, niemandem weiter: „Den Kammerbetrieben nicht, den jungen Menschen nicht und der Gesellschaft erst recht nicht. Wenn zu lesen ist, dass die Kammer konstatiert, die goldenen Zeiten der Bewerberlage vorbei seien, möchte man ihnen zurufen: Guten Morgen, aufgewacht? Dann raus aus dem Schlafwagen und rein in die Wirklichkeit.“ Es mache sie, so Brünjes, ein Stück weit fassungslos, mit welcher Lethargie weitschweifig der Ist-Stand beschrieben werde und wie wenig Worte die Kammer für eigene Zukunftsbeiträge finde: „Wer sich als Kammer so aufstellt, schafft sich auf Dauer ab“, so die SPD-Politikerin. Es wäre darüber hinaus ausgesprochen hilfreich, wenn sich die Kammer noch stärker für eine bessere Bezahlung der Auszubildenden einsetzen könnte: „Da ist schon einiges in Bewegung, aber in manchen Branchen ist noch viel Luft nach oben“, so Brünjes.
Wenn alle Menschen in Bremen und Bremerhaven die Energie, die sie für die Negativbeschreibung des Images der beiden Schwesterstädte verwenden, in konstruktive Eigenbeiträge investieren würden, wäre dem Standort mehr gedient als mit millionenschweren Strukturprogrammen: „Die Politik hat in der Vergangenheit dort, wo es erforderlich war, Impulse gesetzt und auch finanzielle Mittel bereitgestellt. Wo dies geboten ist, geschieht das auch in Zukunft“, so Brünjes.
03.04.2018 in Lokal von SPD Bremerhaven
Allen im politischen Raum geäußerten negativen Vorfeldunterstellungen zum Trotz kommt die gutachterliche Stellungnahme zum aktuellen Stand der Arbeitsmarktpolitik zu einem positiven Fazit: Im Kern bescheinigt das Gutachten, bei dem Arbeitsförderungs-Zentrum im Lande Bremen GmbH (afz), Berufliche Bildung Bremerhaven (BBB), Bremerhavener Beschäftigungsgesellschaft Unterweser (BBU), faden e.V. (faden), Förderwerk Bremerhaven GmbH (Förderwerk) und Personal Aktiv GmbH (Personal Aktiv) untersucht wurden, dass alle vorgenannten Marktteilnehmenden im Rahmen ihrer zur Verfügung stehenden Ressourcen eine gute Arbeit im Bereich der Arbeitsmarktpolitik leisten. Das Thema ist auch Gegenstand der nächsten Sitzung des Ausschusses für Arbeit, Soziales, Seniorinnen und Senioren, Migrantinnen und Migranten und Menschen mit Behinderung am kommenden Donnerstag (05.04.2018).
Bremerhavens SPD-Vorsitzender, Senator Martin Günthner, erklärte dazu, es liege nun schwarz auf weiß vor, was alle, die sich in der Materie auskennen, schon wussten: „Trotzdem ist es gut, in Erfüllung des zwischen SPD und CDU auf kommunaler Ebene für die Zeit von 2015 bis 2019 vereinbarten Koalitionsvertrags diese neutrale Auswertung vorliegen zu haben. Sie zeigt: Wir sind auf einem guten Weg, der Kurs stimmt, die Koalition ist gut beraten, zur weiteren Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit in der Stadt Bremerhaven die bestehenden Marktaktiven zu unterstützen, um mit einem vielfältigen Mix aus Ressourcen der Beschäftigungs-, Beratungs- und Qualifizierungsträger die bestmögliche Unterstützung für die von Langzeitarbeitslosigkeit betroffenen Menschen zu erreichen.“
Günthner ergänzte, das Gutachten zeige, dass die vor Ort tätigen Träger gut miteinander vernetzt seien und auf verschiedenen Ebenen miteinander kooperierten: „Die Gutachter zeigen auf, dass bei keinem der untersuchten Träger von einem unangemessen hohen Kosteneinsatz ausgegangen werden kann. Im Gegenteil bestätigt das Gutachten, dass die Ausstattung der einzelnen Unterneh¬men mit Personal angemessen und sogar in einzelnen Segmenten als eher eng zu bewerten ist.“
Der SPD-Vorsitzende erklärte, die im Gutachten in Bezug auf mögliche Handlungsansätze beschriebenen zwei Handlungsfelder würden im zuständigen Amt für kommunale Arbeitsmarktpolitik anspruchsvoll wahrgenommen – die Zusammenarbeit der Gesellschaften bei der Antragstellung und -bearbeitung bei der Drittmittel-Anwerbung ebenso wie potentielle gesellschaftsrechtliche Angleichungen.
Günthner sagte, nach den Bewertungen des Gutachtens sei eine von manchen geforderte Zusammenlegung von städtischen Gesellschaften unter dem Aspekt der Kostenersparnis nicht zielführend: „Im Ergebnis kommen die Kosten einer solchen Zusammenlegung teurer als die daraus zu erwartenden Einsparziele. Schon jetzt wird mit knappen Ressourcen gut gearbeitet und vor allem zielgruppenscharf angemessen agiert. Jedem muss klar sein, dass, wenn man alle noch so guten einzelnen Zutaten in einen Pott wirft, daraus nicht zwangsläufig ein gutes Gericht wird.“
02.04.2018 in Vermischtes von Allforred
Wir wünschen allen Genossinnen und Genossen, Gästen und Interessierten ein frohes Osterfest.
Genießt die Zeit mir euren Liebsten. An diejenigen, die trotz Feiertagen arbeiten müssen, einen besonderen Dank für euren Einsatz!
Euer
Ortsverein Lehe-Nord
Foto: Anke Mickan