19.09.2013 in Ortsverein von SPD Bremerhaven
Am letzten Donnerstag hatte unser Ortsverein einen für uns wichtigen Gast eingeladen: den neuen Tourismuschef Raymond Kiesbye. Touristisch vielfach bewanderte, kam er aus Wilhelmshaven in die Seestadt gesegelt, um sich hier neuen Herausforderungen zu stellen. Bremerhaven lobte er als „eine Stadt mit touristischem Verständnis“, die in diesen wichtigen Bereich so viel finanzielle Mittel investiere, wie keine zweite Stadt in der Bundesrepublik. Er hofft, dass dies auch in Zukunft so bleiben wird. Der Stadt Bremerhaven fehlt momentan eine umfassende Marketingstrategie, da in den letzten 5 Jahren viel liegen geblieben sei. Mit der neu geschaffenen Erlebnis Bremerhaven GmbH wird gerade der Tourismusbereich neu strukturiert und in Zukunft den Problemen Abhilfe geschaffen.
Die Erlebnis Bremerhaven GmbH wurde am 01.07.2013 nach einem politischen Entschluss vom 13.06.2013 kurzfristig neu gegründet. Solche Firmengründung birgt aufwändige Prozesse. Hierbei steckt der „Teufel im Detail“: bspw. müssen Steuernummern beantragt, ein Postfach eingerichtet und neue Telefonanlagen mit neuen Nummer angeschafft werden. Technische Details, wie einen von der BIS getrennten eigenen Server und den dazu notwendigen Datentransfer zu bewerkstelligen, kosten Zeit. Ein eigener Wirtschaftsplan muss aufgestellt werden, hierbei ist die Ausgrabung der „Leichen im Keller“ von den Vorgängern und beteiligten Firmen wichtig. Weiterhin sind die verschiedenen Fördertöpfe zu nutzen – für Außenstehende ist dieses Geflecht an Angeboten zunächst undurchsichtig und bedarf eingehender Analysen. Logistische Probleme müssen angegangen werden: eine räumliche Zusammenführung der Mitarbeiter unter einem Dach im Neuen Hafen wird angestrebt. Solche organisatorischen Dinge werden leider noch die Hauptarbeitszeit in diesem Jahr in Anspruch nehmen.
Mit dem neuen Jahr ist geplant, endlich inhaltlich durchzustarten, worauf Herr Kiesbye innerlich zu brennen scheint. Dann kann es losgehen mit der Planung und dem Marketing des „Erlebnisses in Bremerhaven“. Der Name der neugegründeten Gesellschaft verspricht hier schon viel. Die Namensgebung sei durch die Belegschaft vorgeschlagen worden. Im Allgemeinen lobte Kiesbye seine Mitarbeiter für ihr hohes Engagement. Dieses muss auch öffentlichkeitswirksam gestärkt werden. So muss vor allem die Kommunikation nach innen verbessert werden. Die Bremerhavener müssen mitbekommen, wie viel für ihre Seestadt bereits an Werbung in andere Teile der Republik gelangt. Zur Lösung dieses Problems denkt Herr Kiesbye beispielsweise an die Einrichtung eines Newsletters. Um seinen Mitarbeiterstab zu vergrößern, sollen vermehrt Schülerpraktika und Ausbildungsplätze angeboten werden. Stolz erzählte Kiesbye, dass in diesem Jahr auch der erste Teilnehmer eines „freiwillige kulturellen Jahrs“ bei der Erlebnis Bremerhaven GmbH mit an Bord genommen werden soll.
Um sich einen Überblick über die vielfältige touristische Landschaft Bremerhavens zu machen, ist Kiesbye die ersten 3 Monate seiner Arbeitszeit in alle Einrichtungen und Museen eingekehrt und hat den dort ansässigen Mitarbeitern zugehört. Hierbei hat er bereits erste inhaltliche Ideen für ein Tourismuskonzept gesammelt, die bereits in ihm ein Feuer entzündet haben, welches bald endlich zur Ausgestaltung, konkreten Planung und Verwirklichung genutzt werden will. Hierbei verfolgt Kiesbye eine klare Maxime: „wenn man ‚everybody’s Darling‘ sein will, ist man eigentlich ‚everybody‘s Depp‘“.
14.09.2013 in Unterbezirk von SPD Bremerhaven
Heute am 14. September, findet der "Bremerhaven Tag" der SPD Bremerhaven, von 10:00-17:00 Uhr, in der Fußgängerzone, vor der großen Kirche, statt.
Bei Life Musik, Bratwurst, Bier und politischen Gesprächen stellt sich die Bremerhavener SPD vor.
Für Kinder gibt es ein Kinderkarussell, Clown und weitere tolle Attraktionen.
10.09.2013 in Ortsverein von SPD Bremerhaven
Mit einem Info-Stand an der Ecke Grashoff-/Bülkenstraße startete der SPD-Ortsverein Geestemünde-Nord den Straßenwahlkampf im Stadtteil. Vorsitzender und Stadtverordneter Karlheinz Michen, seine Stellvertreterin Gunda Türk sowie weitere Vorstandsmitglieder wurden dabei tatkräftig von der stellvertretenden Unterbezirksvorsitzenden und Bürgerschaftsabgeordneten Sybille Böschen unterstützt. Die angebotenen Info-Materialien fanden großes Interesse. Mehrfach baten Standbesucher um einen Stapel Wahlkampfzeitungen. Begründung: „Die werfe ich bei meinen Nachbarn in die Briefkästen.“ Die dreistündige Aktion war gefüllt mit intensiven Gesprächen. Insgesamt zeigte sich das Wahlkampfteam von der positiven Stimmung für die SPD und den Spitzenkandidaten Peer Steinbrück beeindruckt. Michen: „Da hat das Fernseh-Duell einiges verändert.“
Aber am 22. September geht es nicht nur um die Kanzlerfrage. Es geht auch darum, für Bremerhaven den richtigen Kandidaten nach Berlin zu schicken. Die SPD hat Uwe Beckmeyer erneut für das Direktmandat ins Rennen geschickt. Klar, dass die Geestemünder sich auch für den langjährigen Bundestagsabgeordneten engagieren. „Willy wählen“, stand 1972 auf einem Button für den Wahlkampf von Bundeskanzler Willy Brandt. Ortsvereinsvorsitzender Michen bastelte daraus für den Einsatz am Stand einen „Uwe wählen!“-Button. „Eine witzige Idee“, fand Sybille Böschen. „Vielleicht können wir daraus für den Bremerhaven-Tag noch eine Kreativ-Aktion machen.“
Die nächsten Termine in Geestemünde:
Info-Stände
(Standort Grashoff-/Bülkenstraße): Mittwoch, 11.09.; Mittwoch, 18.09.; Sonnabend, 21.09., jeweils von 9-12 Uhr
Bremerhaven-Tag der SPD
(Standort vor der Großen Kirche): Sonnabend, 14.09., 10-17 Uhr
Öffentliche Mitgliederversammlung/Bürgergespräch
(Saal der Gaststätte Markt-Treff, Neumarktstr. 12, 27570 Bremerhaven): Dienstag, 10.09., 19.30 Uhr
08.09.2013 in Wahlkampf von SPD Bremerhaven
Wahlkampf zu Wasser: heute am 8. September sind viele Bürgerinnen und Bürger der Einladung gefolgt, auf der MS Geestemünde auf Kaffeekreuzfahrt mit dem Bundestagsabgeordneten und -kandidaten Uwe Beckmeyer und dem Bremerhavener SPD-Vorsitzenden, Senator Martin Günthner zu gehen.
Der leckere Butterkuchen schmeckte, der duftende Kaffee wärmt ein bisschen und rund 100 Interessierte Bürgerinnen und Bürger waren guter Dinge.
Daneben bestand auch die Möglichkeit vom Schiff aus Schiffe zu gucken - wie z. B. die "Astania". (as)
07.09.2013 in Wahlkampf von SPD Bremerhaven
Der Hafen ist die Keimzelle der Seestadt – und zugleich ein Ort, an dem man Geschichte atmen kann.
Wenn dann noch ein sachkundiger Wegbegleiter mit von der Partie ist, kann nichts mehr schiefgehen. Insoweit war es ein Glücksfall, dass Hennig Goes alias „Mr. Sail“ einer Einladung des SPD-Bundestagsabgeordneten und -kandidaten Uwe Beckmeyer gefolgt war und am gestrigen Freitag (06.09.2013) zu einem gut einstündigen Hafenrundgang einlud.
Gut zwei Dutzend Interessierte – darunter auch Bremerhavens Touristikchef Raymond Kiesbye – ließen sich das verlockende Angebot nicht entgehen und erfuhren viel Interessantes, Hintegründiges und Nachdenkliches rund um den Alten und Neuen Hafen und die Investitionen in den Havenwelten. Vom Startpunkt am Boardinghouse ging es über die Sportbootschleuse und die Havenwelten bis zum Deutschen Schiffahrtsmuseum.
Am Ende wurde auf dem Dampfeisbrecher „Wal“ eingekehrt, um bei Kaffee und Mineralwasser das Erlebte Revue passieren zu lassen.