Ob bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau oder auch bei der Rentenversicherung: „Überall wo Geld war, ist Geld raus gezogen worden“, kritisierte Uwe Beckmeyer (MdB), unser Kandidat für den Deutschen Bundestag, die schwarz-gelbe Koalition auf der jüngsten Funktionärsversammlung im timeport II. Rund 80 Funktionäre nahmen an der Versammlung am Dienstagabend teil. Eröffnet wurde die Versammlung vom Bremerhavener Unterbezirksvorsitzenden Martin Günthner.
Über 100 Milliarden Euro habe die Koalition aus FDP und CDU an neuen Schulden angehäuft, so Uwe Beckmeyer. „Diese Regierung hat unsere Zukunft verspielt.“ Profitiert von diesem Geld hätten nicht die einfachen Menschen, sondern nur einzelne Branchen wie beispielsweise Hoteliers und einzelne Unternehmer. Statt den Menschen zu helfen, habe die Regierung beispielsweise das Wohngeld, das die damalige SPD Regierung in Bezug auf steigende Energiepreise eingeführt hat, einkassiert. Die Arbeitswelt sei mittlerweile gespalten. Es gebe immer mehr Menschen, die zuwenig Geld verdienten beispielsweise in der Pflege. „Wir packen den Mindestlohn in den ersten 100 Tagen unserer Regierung an“, erklärte Uwe Beckmeyer. Der Missbrauch von Werkverträgen müsse unverzüglich eingedämmt werden. Auch die Mitspracherechte von Betriebsräten müssten gestärkt werden.
Bei den Funktionären warb Uwe Beckmeyer für eine Beteiligung am „Tür-zu-Tür“ Wahlkampf. Am 29. August 2013 startet der erste „Tür-zu-Tür-Wahlkampf im Stadtteil Lehe. Am 10. September 2013 steht dann der nächste Termin für Hausbesuche in Geestemünde-Nord an. Der dritte Termin findet am 17. September 2013 in Grünhöfe statt. Los geht es jeweils um 16 Uhr. Ab 19 Uhr wird dann der Kandidat für den Deutschen Bundestag, Uwe Beckmeyer, mit seinem Kandidatenauto vor Ort sein. Interessierte können sich bei Katharina Rosenbaum im SPD-Parteibüro melden.