23.09.2016 in Unterbezirk von SPD Bremerhaven
Nachdem die Anzahl der Schülerinnen und Schüler in den letzten Jahren immer weiter abnahmen, erleben wir seit mehr als einem Jahr, dass sich dieser Trend umkehrt und deutlich mehr Kinder und Jugendliche in die Schulen kommen.
Gleichzeitig ist auf dem bundesweiten Arbeitsmarkt ein deutlicher Rückgang der Bewerberinnen- und Bewerberzahlen zu verzeichnen und das sowohl in der Primarstufe, im Bereich der Sonderpädagogik, der beruflichen Bildung und in verschiedenen anderen Fächern über alle Bildungsgänge hinweg.
Diese Entwicklung ist insbesondere für die Stadt Bremerhaven besorgniserregend. Es fehlen nach Aussage von Fachleuten im laufenden Jahr bundesweit zwischen 20.000 und 50.000 Lehrkräfte und damit wird die Möglichkeit, Lehrkräfte für Bremerhaven zu gewinnen immer schwerer. Dies wird deutlich daran, dass von den aktuell 110 neu zu besetzenden Stellen 40 nicht besetzt werden konnten.
Um diesem Notstand zu begegnen, unterrichten an den Bremerhavener Schulen bereits seit längerem Menschen ohne reguläre Lehramtsausbildung, dies können Lehrkräfte aus Ländern sein, die keine Anerkennung ihrer Qualifikation erhalten haben, Bachelorabsolvent/innen oder Masterabsolvent/innen eines Lehramtsstudiums, beide allerdings ohne Referendariat oder auch Menschen, die über gar keine reguläre Vorbildung verfügen.
Diese Menschen treffen in den Klassen auf Kinder und Jugendliche, die sehr unterschiedliche Kompetenzen haben und auf unseren gesellschaftlichen Anspruch allen diesen Schülerinnen und Schülern gleichermaßen gerecht zu werden, sie individuell zu fördern und zu fordern. Das haben sie nicht gelernt. Und obwohl die Schulen diese Kolleg/innen natürlich unterstützen, können sie ihnen nicht mal eben nebenbei beibringen wie kompetenzbasierter Unterricht zu gestalten ist.
Auf der SPD Veranstaltung „Situation an den Bremerhavener Schulen“ diskutierten der schulpolitische Sprecher der SPD, Karsten Behrenwald, gemeinsam mit dem Dezernenten für Schule und Kultur, dem ZEB, der GEW und der stellvertretenden Parteivorsitzenden der SPD, Sybille Böschen wie auf diesen Mangel an Lehrkräften zu reagieren sei.
Für die SPD ergaben sich folgenden Forderungen an die unterschiedlichen Ebenen:
21.09.2016 in Ortsverein von Allforred
Auf seiner Vorstandssitzung und der anschließenden Mitgliederversammlung nominierte am Donnerstag, den 15.09.2016 der SPD Ortsverein Dr. Claudia Schilling als Nachfolgerin von SPD Stadtrat Klaus Rosche, der im März 2017 seine Amtszeit beendigt.
Gemäß der Koalitionsvereinbarung zwischen CDU und SPD hat die SPD für diese personelle Nachfolge das Vorschlagsrecht.
Auf einem UB-Parteitag im November 2016 soll aus den vorliegenden Kandidatenvorschlägen die Nachfolge gewählt werden.
Der Ortsvereinsvorsitzende Jörn Hoffmann freut sich, mit Claudia Schilling eine sehr gute Kandidatin für die anstehende Neubesetzung im hauptamtlichen Magistrat vorschlagen zu können.
Auf dem Foto v.l.n.r.: Jörn Hoffmann, Dr. Claudia Schilling, Martina Kirschstein-Klingner
#Bremerhaven #5forred
18.09.2016 in Ortsverein von SPD Bremerhaven
13.09.2016 in Unterbezirk von SPD Bremerhaven
13.09.2016 in Aktuelle Meldung von SPD Bremerhaven
(Presseinformationen der SPD Bürgerschaftsfraktion Bremen)
Der Staatsgerichtshof hat heute entschieden, dass Petra Jäschke weiterhin ihren Sitz als Abgeordnete in der Bremischen Bürgerschaft behält. Im Vorfeld hatte die AfD Fehler bei der Auszählung der Bürgerschaftswahl-Stimmzettel in Bremerhaven bemängelt.
Bei der vom Staatsgerichtshof anberaumten kompletten Neuauszählung der Stimmzettel in Bremerhaven sind letztlich tatsächlich Zählfehler festgestellt worden. Diese Fehler haben sich allerdings auf alle Parteien erstreckt – und nicht wie von der AfD behauptet – nur auf die AfD selbst. Am Ende haben sich die Zählfehler so ausgeglichen, dass sich keine Veränderung bei den Bürgerschaftsmandaten ergibt und die SPD-Abgeordnete Petra Jäschke ihren Parlamentssitz behält.
Dazu der SPD-Fraktionsvorsitzende Björn Tschöpe: „Die Wählerinnen und Wähler haben einen Anspruch auf ein korrektes Wahlergebnis – deswegen war die Neuauszählung ein absolut richtiger Schritt. Es muss – auch und insbesondere bei knappen Ergebnissen – sichergestellt sein, dass tatsächlich der Wählerwille entscheidet und man zu einem objektiven Wahlergebnis kommt.“ Auch deshalb gelte es jetzt, die Ursachen der Fehler bei der ersten Auszählung der Stimmen genau zu analysieren: „Wie lässt sich das Zählverfahren verbessern? Wie lässt sich die Häufigkeit von Fehlern bei der Auszählung deutlich reduzieren? Das sind Fragen, mit denen wir uns als Parlament auch im Wahlrechtsausschuss beschäftigen werden, damit es nicht mehr zu derartigen Situationen kommt“, so Tschöpe.
Angesichts der heutigen Entscheidung freut sich Tschöpe insbesondere für Petra Jäschke – und die SPD-Fraktion: „Selbstverständlich hätten wir die Entscheidung des Staatsgerichtshofes auch akzeptiert, wenn sie anders ausgefallen wäre – aber es wird mir niemand übel nehmen, dass ich mich jetzt, nachdem eindeutig festgestellt wurde, dass die ursprüngliche Mandatsverteilung weiterhin gültig ist, sehr freue, dass uns Petra Jäschke in der SPD-Fraktion erhalten bleibt.“
Erleichtert reagiert auch Petra Jäschke selbst auf die Entscheidung: „Das war ein echter Auszählungskrimi – und ich wäre gerne nicht die Hauptdarstellerin gewesen. Am Ende freue ich mich umso mehr, dass ich mich jetzt weiter für Bremerhaven und Bremen in der SPD-Fraktion und im Parlament einsetzen kann.“