27.09.2013 in Ortsverein von SPD Bremerhaven
Die jüngeren Entwicklungen des Straßenstrichs in der Van-Heukelum-Straße führten zu einer Vielzahl negativer Begleiterscheinungen für die dort tätigen Frauen sowie das gesamte Umfeld. So ist die Ausweitung in Richtung Wohngebiet, die Verschmutzung der unmittelbaren Umgebung, die Belästigung von Kindern und Passanten sowie die Ausnutzung sexueller Dienstleistungen zu Dumpingpreisen nicht weiter hinnehmbar. Der SPD Ortsverein Lehe begrüßt daher die Initiative des SPD Unterbezirksvorstands zur Einrichtung eines Sperrbezirks für ganz Bremerhaven mit restriktiver Ausnahmeoption, um der Straßenprostitution sachgerecht Herr zu werden.
„Gerade hier in Lehe wollen wir die prekäre Situation der Prostituierten auf dem Straßenstrich nicht weiter dulden, sondern den Prostituierten einen Rahmen geben, der ihnen und dem ganzen Umfeld genügend Schutz bietet“, so Dennis R. Kramer, Vorsitzender des SPD Ortsverein Lehe. „Durch die Einrichtung eines Sperrbezirks könnte die Straßenprostitution auf die Lessingstraße und damit auf einen Ort begrenzt und einer Abwertung ganzer Straßenzüge in Lehe entgegen gewirkt werden“, so Kramer weiter.
26.09.2013 in Aktuelle Meldung von SPD Bremerhaven
Die Seestadt ASF unterstützt die Bestrebungen des SPD Vorstands Bremerhaven einen Sperrbezirk in Bremerhaven einzurichten. Hintergrund: Der Vorstand der Bremerhavener SPD hat sich in der vergangenen Woche in einer Sondersitzung mit dem Thema Prostitution befasst und sich einstimmig für die Einrichtung eines Sperrbezirks in Bremerhaven ausgesprochen. Senat und Magistrat wurden daraufhin aufgefordert, die erforderlichen Schritte einzuleiten.
„Die Bedingungen, die auf dem Straßenstrich herrschen, sind menschenverachtend“, erläutert Sybille Böschen, ASF-Vorsitzende in Bremerhaven. Ausdrücklich geht es der ASF nicht um eine Kriminalisierung der Prostituierten. Vielmehr möchte die ASF es den Tätern, also den Zuhältern, erschweren, sich künftig menschlichen Nachschub zu besorgen. Die Bedingungen, die auf dem Straßenstrich herrschen, haben sich drastisch verschlechtert. Die Frauen werden in kurzen Abständen ausgetauscht, arbeiten zu absoluten Dumpingpreisen und sind in der Regel völlig rechtlos.
Des Weiteren kritisiert die Seestadt ASF das Bundesgesetz zur Prostitution. Das Gesetz, das seit 2001 in Kraft ist, sollte die rechtliche und soziale Situation von Prostituierten verbessern, hat aber dazu geführt, dass sich die Bedingungen für die Prostitution deutlich verschlechtert haben, denn die Voraussetzungen für den Betrieb einer Prostitutionsstätte sind bis heute nicht geregelt. Es gelten in diesem Bereich also weder die üblichen Hygienevorschriften noch Arbeitsschutzbestimmungen.
Das muss aus Sicht der ASF dringend geändert werden. Außerdem ist es dringend erforderlich, die Frauen, die einen Ausstieg aus der Prostitution wünschen, zu unterstützen insbesondere diejenigen, die als Opfer von Zwangsprostitution bereit sind gegen ihre Peiniger auszusagen.
23.09.2013 in Wahlkampf von SPD Bremerhaven
Mit Beifall und Bravorufen empfingen die Genossinnen und Genossen am Wahlabend ihren Kandidaten für den Deutschen Bundestag, Uwe Beckmeyer, bei ihrer Wahlparty im SPD-Parteibüro. Uwe bedankte sich bei den Anwesenden für die tolle Unterstützung im Wahlkampf. Uwe Beckmeyer zieht nun zum vierten Mal in den Deutschen Bundestag. Mit einem Wahlergebnis, das sich sehen lassen kann: In der Stadt Bremerhaven erzielte er 45 Prozent der Stimmen und im Wahlkreis 55 Bremen II/ Bremerhaven konnte Uwe 44 Prozent der Stimmen verbuchen.
22.09.2013 in Wahlkampf von SPD Bremerhaven
Der Bundestagsabgeordnete Uwe Beckmeyer gewinnt bei den Erststimmen 6,5 % dazu und kommt auf 45,0 % - bei den Zweitstimmen legt die SPD mit 6,6 % auf 39,0 % zu.
(Quelle: bremerhaven.de)
22.09.2013 in Wahlkampf von SPD Bremerhaven
Nach dem Stand von 21:18 Uhr sind 91 von 95 Wahlbezirke ausgezählt.
Bei den Erststimmen hat Uwe Beckmeyer 44,9 %.
Bei den Zweitstimmen hat die SPD 39,0 %.
(Quelle: bremerhaven.de)