12.03.2018 in Arbeitsgemeinschaften von SPD Bremerhaven
Die AfA in der SPD Bremerhaven hat ihre Aktion „Besuch der Bremerhavener Berufsschulen“ fortgeführt. Nachdem wir mit der BST (Berufsschule für Technik) begonnen hatten, haben wir in dieser Woche nun die KLA (Kaufmännische Lehranstalten Bremerhaven) besucht. Ziel dieser Aktion soll es sein, einen Gesamteindruck der Beruflichen Schulen in Bremerhaven zu erhalten, die Berufsschulen innerhalb der Bildungsdisskussion weiter in den Fokus zu rücken und eine Ebene zwischen Schule und Politik zu schaffen. Denn die duale Berufsausbildung ist ein wichtiger Baustein in unserem Bildungssystem und bedarf auch einer großen Aufmerksamkeit.
Zu Beginn haben wir uns in einem gemeinsamen Gespräch mit der Schulleitung über die KLA und ihre Bildungsgänge informieren lassen und zusammen erörtert was es positives zu berichten gibt und wo Probleme bestehen und zukünftig Handlungsbedarf besteht.
Bei der darauffolgenden Schulbegehung konnten wir uns ein Bild von der baulichen Gebäudesubstanz, von den Lehrräumen und von der technischen Ausstattung machen. Die neue Form von Unterrichtsgestaltung in Form von selbständigen lernen in Projektgruppen fand große Begeisterung unter den Besuchern. Wir konnten bei unserem Besuch vieles aufgreifen und erfahren um es mit auf die politische Ebene zu nehmen.
Starke Unterstützung hatten wir auch von den Jusos Bremerhaven, die ebenfalls an dem Schulbesuch Teil nahmen. Von der SPD Stadtverordnetenfraktion konnten wir Stefan Rohleder für den Besuch gewinnen und der AfA Unterbezirksvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Uwe Schmidt war auch mit dabei.
Einen großen Dank richten wir auch an den Schulleiter Herr Reckemeyer und seinen Stellvertreter Herr Höljes für die Gastfreundschaft und für den sehr informativen Austausch und die interessante Schulführung. Einig waren wir uns auch, dass zukünftig alle gemeinsam dafür tun müssen, dass die berufliche Ausbildung in allen Bereichen die selbe Wertschätzung wie eine akademische Ausbildung in unserer Gesellschaft findet.
12.03.2018 in Presse von Allforred
Der SPD Unterbezirk Bremerhaven hat am Samstag, d. 10.03.18 einen neuen, jüngeren Vorstand gewählt. Mit der Kandidatin Janina Brünjes wurde eine 22-jährige junge Frau als Stellvertreterin des Wirtschaftssenators Martin Günthner von den Bremerhavener Delegierten ins Amt berufen. Damit hat der bisher diskutierte Erneuerungsprozess der SPD auf kommunaler Ebene begonnen. Die Bremerhavener SPD setzt sich stark für das Engagement und die Förderung der jungen Menschen in der Partei ein. Mit Elias Tsartilidis aus dem Ortsverein Lehe-Nord und Selcuk Caloglu aus Geestemünde werden zwei weitere junge Genossen den Vorstand der SPD Bremerhaven ergänzen.
Der Vorsitzende des Ortsvereins Lehe-Nord, Sergej Strelow, sagt dazu: „Der Ortsverein Lehe-Nord hat seit zwei Jahren sich mit verschiedenen Mitgliedern und Funktionären der SPD im Arbeitskreis ˋyoungSPD´ getroffen, um Konzepte zu entwickeln, wie man junge Leute wieder für Politik begeistern kann. Wir begrüßen daher sehr, dass die SPD Bremerhaven mit Martin Günthner und Janina Brünjes den jüngsten Parteivorstand im Lande Bremen bilden. Das ist ein starkes Zeichen, mit dem die SPD den Willen zur Veränderung zeigt. Mit der stärkeren Berücksichtigung der Interessen der jungen Menschen stellt die SPD den Anspruch, auch in den nächsten Jahren als Volkspartei breite Schichten der Bremerhavener Bevölkerung zu vertreten und die städtische Regierung zu stellen.“
Der Ortsverein Lehe-Nord beschäftigt sich neben den stadtteilrelevanten Lokalthemen insbesondere mit der Verjüngung der Bremerhavener Politik. Im Rahmen dessen wurde in diesem Jahr nach 20 Jahren ein junger Vorstand gewählt.
11.03.2018 in Unterbezirk von SPD Bremerhaven
Martin Günthner und Janina Brünjes führen die Partei
Die Bremerhavener SPD hat am Samstag (10.3.2018) im Rahmen ihres Parteitags den Vorstand neu gewählt und Nominierungen für Gremien der Bremer SPD-Landesorganisation ausgesprochen. Im Amt des Vorsitzenden bestätigt wurde Martin Günthner: Der 42-jährige Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen sowie Justiz und Verfassung erhielt 79 der 90 möglichen Delegiertenstimmen. Günthner steht seit 2012 an der Spitze der Seestadt-SPD. Neue stellvertretende Vorsitzende wurde Janina Brünjes: Die 22-jährige erhielt 80 Stimmen, sie ist Nachfolgerin von Sybille Böschen, die 2012 erstmals an die Parteispitze gewählt wurde und nicht erneut kandidiert hatte. Im Amt bestätigt wurden Kassierer Frank Schildt (81 Stimmen) und Schriftführer Swen Awiszus (77 Stimmen).
Zu Beisitzerinnen und Beisitzern wählten die Delegierten beim Parteitag im Haus am Blink Uwe Beckmeyer, Selcuk Caloglu, Petra Jäschke, Anja Schulze, Andrea Toense, Elias Tsartilidis und Holger Welt.
Für das Amt des stellvertretenden SPD-Landesvorsitzenden nominierte der Parteitag einstimmig Stadtrat Uwe Parpart: Als Beisitzer im Landesvorstand empfehlen die Delegierten Fabian Marx, Uwe Schmidt und Brigitte Mollenhauer den Delegierten des am 21. April tagenden Bremer Landesparteitags zur Wahl.

Zum Auftakt des Parteitags hatte Parteivorsitzender Martin Günthner den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern mit Blumen für die zum Teil langjährige Mitarbeit gedankt: „Sybille Böschen, Katrin Pohlmann, Sabine Markmann und Sergej Strelow haben sich mit Leidenschaft für die Partei eingesetzt. Wir sind dankbar für diesen Beitrag und wünschen uns, das alle der Partei im konstruktiven Diskurs verbunden bleiben.“
Günther nannte in seinem Rechenschaftsbericht die SPD als den Motor für die Entwicklung der Stadt: „Das war immer so, das ist so und das bleibt so: Die SPD ist gut für Bremerhaven – wir werden die verbleibenden 16 Monate bis zur Wahl von Stadtverordnetenversammlung und Bremischer Bürgerschaft kraftvoll dazu nutzen, die Errungenschaften der Sozialdemokratie zu unterstreichen.“ Zuweilen gerate bei dem Einsatz für gute Arbeit das Marketing ins Hintertreffen: „Ich rufe uns alle auf, die Kanäle zu nutzen, um die Erfolge unserer Partei in die Breite zu tragen: Ob im Kreis mit Eltern, am Stammtisch, im Verein oder auf der Arbeit – wir alle können und müssen Sender sein für eine lebendige, einsatzfreudige und erfolgreiche Sozialdemokratie“, so Günthner. Die SPD habe in den vergangenen Wochen und Monaten durch pointierte Themensetzungen in den Bereichen Bildung, Sicherheit, Kultur, Wirtschaft und Arbeit Akzente gesetzt: „Ich rufe uns alle dazu auf, die Kernprobleme der Menschen nicht nur in den Herzen zu tragen, sondern auch offen und ehrlich zu diskutieren: Wir sind die wahren Kümmerer der Belange der Menschen in Bremerhaven und nicht die Rattenfänger mit der größten Klappe und den markigen Vereinfachungen“, sagte der SPD-Vorsitzende unter dem Beifall der Delegierten des Parteitages. Die SPD werde die kommenden Monate nutzen, mit einer Offensive in den Quartieren breite Dialogprozesse anzustoßen: „Es geht uns darum, im Gespräch mit unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern einerseits unsere Konzepte zu diskutieren und andererseits die Anregungen, die Sorge und Nöte der Menschen aufzunehmen.“
In ihrer Bewerbungsrede erklärte die neue stellvertretende Parteivorsitzende Janina Brünjes, die SPD sei offen für alle Generationen: „Wir sind die Partei zum Mitmachen, wir sind die, die nah an den Menschen sind und wir sind diejenigen, die für die Breite der Gesellschaft, für die jungen Menschen und für die ältere Generation Lösungen anbieten.“ Es komme jetzt darauf an, die Erfolge zu transportieren.
Im Rahmen des Parteitags nominierten die Delegierten einstimmig den bisherigen Geschäftsführer der Beschäftigungsgesellschaft Bremerhaven Unterweser (BBU), Hans Werner Busch, zum neuen ehrenamtlichen Dezernenten für Umwelt. Busch sagte, es sei kein Geheimnis, dass die Umweltpolitik bisher nicht zu seinen pointiertesten Facetten gehört habe: „Das ändert aber nichts daran, dass ich für den Fall, dass mich die Stadtverordnetenversammlung wählt, mit Leidenschaft und Herzblut in diesem Amt Akzente setzen werde.“ Er sei Teamplayer, aber auch in der Lage, Anführer zu sein: „Es geht mir darum, auch in diesem Amt Gespräche zu führen, Diskussionen aufzumachen und dort, wo es nötig ist, das Eis zum Schmelzen zu bringen.“
09.03.2018 in Bürgerschaft von SPD Bremerhaven
Die Brandserie in Bremerhaven bei der im vergangenen mehrere Mehrfamilienwohnhäuser in Flammen standen macht die Notwendigkeit deutlich: „Einige der betroffenen Immobilien waren in seinem sehr schlechten baulichen Zustand, teilweise waren nicht einmal die gängigen Brandschutzvorschriften eingehalten worden. Dies hätte im schlimmsten Fall lebensgefährliche Folgen für die Bewohnerinnen und Bewohner haben können“, erklärt der SPD-Abgeordnete Holger Welt. „Wir müssen feststellen: Brandschutzverordnungen sind schön und gut – aber es muss eben auch regelmäßig kontrolliert werden, ob die entsprechenden Regelungen tatsächlich eingehalten werden“, so der Bremerhavener Sozialdemokrat.
Gemeinsam mit dem innenpolitischen Sprecher der SPD-Fraktion, Sükrü Senkal, spricht er sich daher dafür aus, in Bremen und Bremerhaven den Weg für die Einführung einer regelmäßigen vorbeugenden Brandschau frei zu machen. Senkal: „Völlig klar ist, gratis wird dieses Plus an Sicherheit nicht zu haben sein. Im Vorfeld müssen daher zunächst die konkreten Kosten ermittelt und deren Finanzierung dargestellt werden. Aber angesichts der Gefahren, die sich damit abstellen lassen, sollten wir diesen Weg gehen und mittelfristig die dafür notwendige Änderung des Bremischen Hilfeleistungsgesetzes angehen.“
Ziel dabei sei, dass künftig offizielle Brandschutzprüfer in Immobilien, die ein erhöhtes Brandrisiko aufweisen oder in denen sich viele Menschen aufhalten, konkret die Einhaltung der Brandschutzvorgaben kontrollieren. „Neben Schulen, Krankenhäusern oder Theatern geht es uns dabei auch um Wohnanlagen oder Gebäude, in denen viele Menschen leben. Dort muss einfach sichergestellt werden, dass die entsprechenden Brandschutzverordnungen nicht nur auf dem Papier, sondern in der Realität eingehalten werden. Uns ist dabei völlig klar: Auch damit lassen sich Brände nicht vollständig verhindern, aber wirksamer Brandschutz kann im Fall des Falles Leben retten“, betont Holger Welt.
08.03.2018 in Arbeitsgemeinschaften von SPD Bremerhaven
Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD (AfA) hat bei ihrer Jahreshauptversammlung Uwe Schmidt MdB erneut im Amt des AfA Vorsitzenden im Unterbezirk Bremerhaven bestätigt.
Uwe Schmidt ist Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis 55 Bremen II - Bremerhaven und Betriebsratsvorsitzender des GHB Bremerhaven.
Als stellvertretende Vorsitzende wurden Matthias Wefer und Stefan Rohleder gewählt. Stefan Rohleder wurde hierbei erneut im Amt bestätigt und Matthias Wefer ergänzt den geschäftsführenden
Vorstand für den vorherigen Stellvertreter Daniel Müller, der aus beruflichen Gründen das Amt nicht weiter ausführen konnte.
Die AfA Bremerhaven dankt Daniel Müller für seine geleistete Arbeit und für das erbrachte Engagement.
Als Schriftführerin wurde erneut Anett Gottschlich im Amt bestätigt. Sie bekommt zukünftig Verstärkung durch Fabian Marx, der als stellvertretender Schriftführer gewählt wurde.
Als Beisitzerinnen und Beisitzer im AfA Vorstand wurden Gerda Altenburg, Fathi Baydemir, Jörg Behrends, Nils Bothen, Jörg Fehring, Marek Gottschlich, Alexander Jung, Vahit Kurutlu, Holger Nehmeyer, Frank Sperling, Fabian Vergil, Torsten von Haaren und Marcel Woelk gewählt.
Die AfA Bremerhaven hat sich in den zurückliegenden zwei Jahren innerhalb diverser thematischer Sitzungen und Aktionen intensivst um die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eingesetzt und deren Anliegen aufgegriffen. Auch zukünftig werden Themen wie u.a. die „Automatisierung und Digitalisierung in der Arbeitswelt“ in Gemeinschaftsarbeit mit Betriebsräten und Gewerkschaften für die AfA eine wichtige Rolle spielen.