19.08.2013 in Lokal von SPD Bremerhaven

SPD-Frühschoppen mit Musik, Politik und Museumsführung

 

Zu einem Frühschoppen an der Geeste mit Live-Musik und Politik lädt die Geestemünder SPD am Sonntag, 25. August, von 11 bis 14 Uhr ein. Auf der Freifläche vor dem Historischen Museum unterhält die Partyband Espresso Corretto die Gäste mit internationalen Hits aus 50 Jahren. Dazu gibt es Bratwürste vom Grill, holländische Pfannkuchen und Getränke. Den politischen Teil der Veranstaltung übernimmt SPD-Bundestagsabgeordneter Uwe Beckmeyer, der sich den Fragen der Besucherinnen und Besucher stellt. Um 13 Uhr bieten die SPD-Ortsvereine Geestemünde-Nord und Geestemünde-Süd/Grünhöfe eine Führung durch die Ausstellung „Arbeitskämpfe und Arbeitsorganisationen an der Unterweser“ im Historischen Museum an.

13.08.2013 in Wahlkampf von SPD Bremerhaven

„Wir packen den Mindestlohn in den ersten 100 Tagen an“

 

Ob bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau oder auch bei der Rentenversicherung: „Überall wo Geld war, ist Geld raus gezogen worden“, kritisierte Uwe Beckmeyer (MdB), unser Kandidat für den Deutschen Bundestag, die schwarz-gelbe Koalition auf der jüngsten Funktionärsversammlung im timeport II. Rund 80 Funktionäre nahmen an der Versammlung am Dienstagabend teil. Eröffnet wurde die Versammlung vom Bremerhavener Unterbezirksvorsitzenden Martin Günthner.

Über 100 Milliarden Euro habe die Koalition aus FDP und CDU an neuen Schulden angehäuft, so Uwe Beckmeyer. „Diese Regierung hat unsere Zukunft verspielt.“ Profitiert von diesem Geld hätten nicht die einfachen Menschen, sondern nur einzelne Branchen wie beispielsweise Hoteliers und einzelne Unternehmer. Statt den Menschen zu helfen, habe die Regierung beispielsweise das Wohngeld, das die damalige SPD Regierung in Bezug auf steigende Energiepreise eingeführt hat, einkassiert. Die Arbeitswelt sei mittlerweile gespalten. Es gebe immer mehr Menschen, die zuwenig Geld verdienten beispielsweise in der Pflege. „Wir packen den Mindestlohn in den ersten 100 Tagen unserer Regierung an“, erklärte Uwe Beckmeyer. Der Missbrauch von Werkverträgen müsse unverzüglich eingedämmt werden. Auch die Mitspracherechte von Betriebsräten müssten gestärkt werden.

Bei den Funktionären warb Uwe Beckmeyer für eine Beteiligung am „Tür-zu-Tür“ Wahlkampf. Am 29. August 2013 startet der erste „Tür-zu-Tür-Wahlkampf im Stadtteil Lehe. Am 10. September 2013 steht dann der nächste Termin für Hausbesuche in Geestemünde-Nord an. Der dritte Termin findet am 17. September 2013 in Grünhöfe statt. Los geht es jeweils um 16 Uhr. Ab 19 Uhr wird dann der Kandidat für den Deutschen Bundestag, Uwe Beckmeyer, mit seinem Kandidatenauto vor Ort sein. Interessierte können sich bei Katharina Rosenbaum im SPD-Parteibüro melden.

13.08.2013 in Ortsverein von SPD Bremerhaven

SPD Geestemünde-Nord organisiert wieder Grillnachmittag für Menschen mit Behinderung

 

Seit vielen Jahren lädt der SPD-Ortsverein Geestemünde-Nord die Bewohner Wohnstätte der Albert-Schweitzer-Wohnstätten für Menschen mit geistiger Behinderung in der Bismarckstraße zum Grill-Nachmittag ein. Und auch in diesem Jahr wurde diese, von der langjährigen Bürgerschaftsabgeordneten Gerlinde Berk initiierte  Aktion, wieder durchgeführt.

Am Freitag, dem 26. Juli, um 15 Uhr, trafen sich die Mitglieder des Ortsvereinsvorstands und die Bewohnerinnen und Bewohner des Heims, um im Ernst-Barlach-Haus am Holzhafen einen gemütlichen Nachmittag mit Grillen und Tanz zu verbringen. 

Der Ortsvereinsvorsitzende und Stadtverordnete Karlheinz Michen freute sich über die große Zahl von Vorstandmitgliedern, die sich an dem Nachmittag aktiv beteiligten: „ So zeigen die Geestemünder Sozialdemokraten ihre Verbundenheit mit der Wohnstätte und die Solidarität mit den Behinderten.“

 In dem Heim am Eingang zum Bürgerpark, einem einstigen Café, leben mehr als 20 Bewohnerinnen und Bewohner. Die meisten von ihnen arbeiten tagsüber in der Werkstatt der Lebenshilfe oder besuchen die Tagesförderstätte.

Nach dem zünftigen Brutzeln von Bratwürsten kam auch die Musik an dem Nachmittag nicht zu kurz. Dabei zeigte  ein prominenter Politiker des Ortsvereins als Disc-Jockey seine Qualitäten: Der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete und stellvertretende Landesvorsitzende Elias Tsartilidis sorgte für flotte Musik und legte eine CD-Auswahl für jeden Geschmack auf - von Rock und Beat bis zum deutschen Schlager. Es wurde intensiv getanzt und von Herzen mitgesungen.

12.08.2013 in Lokal von SPD Bremerhaven

Auf Roten Spuren mit Jörg Schulz

 

Als älteste Partei Deutschlands hat die SPD in der Seestadt viele Spuren hinterlassen. Mit dem ehemaligen Oberbürgermeister Jörg Schulz konnte ein kenntnisreicher Stadtführer gewonnen werden, der sich am Samstag, 17. August auf diese roten Spuren begeben wird. Die Teilnehmer erwartet ein besonderer Rundgang durch Bremerhaven. Los geht es um 11 Uhr ab dem Historischen Museum, An der Geeste. Interessierte werden gebeten sich im SPD-Parteibüro unter der Telefonnummer 0471/ 45082 oder per E-Mail unter katharina.rosenbaum@spd.de anzumelden.

06.08.2013 in Wahlkampf von SPD Bremerhaven

„Mindestlohn für alle Branchen und Regionen“

 

„Unser Mann für den Arbeitnehmerbereich“, so stellte Uwe Beckmeyer, SPD Kandidat für den Deutschen Bundestag (MdB) den gelernten Betonbauer Klaus Wiesehügel vor. Klaus Wiesehügel, Mitglied im Kompetenzteam von Kanzlerkandidat Peer Steinbrück und Bundesvorsitzender der IG Bau, war am Dienstag Vormittag bei der AfA Bremerhaven im Haus am Blink zu Gast.

Rund 80 Zuhörer waren gekommen, um den Arbeitsminister  im Schattenkabinett von Peer Steinbrück kennen zu lernen. Sich selbst bezeichnet Wiesehügel als einen kritischen Geist. „Peer Steinbrück hat mich aber ganz bewusst geholt, denn er schätzt die kritische Auseinandersetzung.“ Die SPD sei seine politische Heimat, versicherte Wiesehügel. Seit 40 Jahren sei er SPD Mitglied. Er trete dafür ein, dass die SPD die Wahl gewinne.

Gerade für die Rechte von Arbeitnehmern möchte sich Wiesehügel einsetzen. Auf dem Arbeitsmarkt sei in den vergangen Jahren einiges durcheinander geraten. Deutschland sei mittlerweile ein Niedriglohnland. „In Bezug auf Löhne stehen eigentlich nur noch Bulgarien und Rumänien schlechter da als Deutschland.“ Dabei sei Deutschland das reichste Land Europas. „Aber in Deutschland gibt es mehr als sieben Millionen Menschen, die weniger als 8,50 Euro pro Stunde verdienen“, so Wiesehügel. Sein Ziel: Wenn die SPD die Wahl gewinnt, soll es innerhalb von 100 Tagen einen gesetzlichen Mindestlohn von  8,50 Euro geben. „Wir machen einen Mindestlohn für alle Branchen und alle Regionen“, versprach Wiesehügel. Das sei die erste wichtige Maßnahme, die notwendig sei. Die Folgen prekärer Beschäftigung sah Wiesehügel am Montag in Vechta im Bereich der Fleischindustrie: „Dort werden keine Menschen mehr richtig eingestellt. Die rumänischen Arbeiter, die ausschließlich über so genannte Werkverträge beschäftigt sind, leben im Wald. Ich dachte erst das sei eine Räubergeschichte“, erzählte Wiesehügel. Die Arbeitsbedingungen der zumeist osteuropäischen Arbeiter auf deutschen Schlachthöfen seien ein Skandal, so Wiesehügel. Reguläre Beschäftigung werde immer mehr durch Scheinwerksverträge verdrängt. „Wenn ich Arbeitsminister werde, dann wird ein solcher Missstand abgeschafft und diese Art der Werkverträge sollen unattraktiv werden.“ Mindestlohn solle dann auch für Werkverträge gelten. Von einer Senkung der Rentenbeiträge hält Wiesehügel nichts: „Denn davon profitieren lediglich die Unternehmen.“ Heute gehe es der Rentenversicherung zwar gut, aber man müsse für künftige Herausforderungen vorsorgen. „Wegen kurzfristiger Wahlgeschenke die Reserven, die wir dringend brauchen, zu verpulvern das ist weder gerecht noch nachhaltig.“ Deshalb lehne die SPD eine weitere Senkung der Rentenbeiträge ab. „Wir wollen, wie der DGB, einen verlässlichen und stetigen Beitragssatz und den Aufbau einer größeren Reserve. Eine bessere Absicherung flexibler Renteneintritte, bessere Leistungen für Erwerbsgeminderte und die Vermeidung von Altersarmut dafür brauchen wir eine dauerhafte und verlässliche Finanzierung der Rentenversicherung statt konjunkturabhängiger Beitragssatzsprünge.“

Katharina Rosenbaum