05.08.2013 in Wahlkampf von SPD Bremerhaven

Wahlkampfauftakt der SPD in Bremerhaven

 

Bei hochsommerlichen Temperaturen feierten am Freitag rund 150 Genossinnen und Genossen aus Bremen, Bremen-Nord und Bremerhaven den Wahlkampfauftakt auf dem Hof des SPD-Parteihauses in der Schifferstraße in Bremerhaven. Eingeladen hatte unser Kandidat für die Bundestagswahl 2013, Uwe Beckmeyer (MdB).

„Toll, dass ihr alle hier seid“, freute sich Uwe Beckmeyer. Schon jetzt seien so viele Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten vor Ort im Wahlkampf aktiv. „Die SPD hat das bessere Programm und die besseren Argumente“, sagte Uwe Beckmeyer in seiner Begrüßungsrede. „In den kommenden 50 Tagen werden wir alle gemeinsam das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern suchen“, kündigte er an.

Für Bremen und Bremerhaven habe die SPD aus der Opposition heraus viel erreicht. „Es ist uns gelungen, mit unseren Argumenten konstruktiv Einfluss auf die Regierungspolitik auszuüben. Das geht aber nicht auf Dauer. Ab dem 22. September wollen wir wieder regieren“, so der Bremerhavener Abgeordnete.

Denn es gebe viel zu tun: Die Energiewende müsse geschafft werden, die Infrastruktur müsse modernisiert werden, Kinderbetreuungsplätze garantiert werden und für Lohngerechtigkeit in der Arbeitswelt müsse gesorgt werden.

„Wir stehen für Solidarität in unserer Gesellschaft“, betonte Uwe Beckmeyer. „Wir hören zu, nehmen Anregungen und Kritik auf und gestalten die Zukunft unseres Landes gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern.

22.07.2013 in Lokal von SPD Bremerhaven

Rote Radrunde als Geschichtsstunde

 

Unter dem Motto „Mit dem Rad auf Roten Spuren“ hatte der Ortsverein Geestemünde – Nord am Sonntag, dem 21. Juli zu einer Radtour durch die Stadtteile Geestemünde und Mitte eingeladen. Rund zwanzig Teilnehmer/innen folgten dieser Einladung und fanden sich am Treffpunkt Holzhafen ein.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Ortsvereinsvorsitzenden Karlheinz Michen übernahm Genosse Uwe Mögling als „Reiseleiter“ die weiteren Ausführungen. Uwe Möglich war über viele Jahre stellvertretender SPD- Landesvorsitzender und kennt deshalb viele Details der SPD- Geschichte aus erster Hand. Zudem ist der Leiter der Volkshochschule  a.D, mit der Geschichte der Stadt Bremerhaven bestens vertraut.

Die Radrunde war knapp 10 Kilometer lang und  führte die Teilnehmer/innen zu zehn Stationen, die für die Entwicklung der SPD und der Arbeiter- bzw. Gewerkschaftsbewegung von besonderer Bedeutung waren. Dazu gehörten unter anderem das ehemalige Verlagshaus der „Norddeutschen Volksstimme“ an der Elbestraße, die Pestalozzischule (Gründungsort der SPD nach dem 2. Weltkrieg) und das „August-Bebel-Haus“. Aber auch auf der Strecke wusste  der „Reiseleiter“  eine Menge interessanter Informationen und unterhaltsame Hintergrundgeschichten zu berichten.

Nach rund zwei Stunden endete die Radrunde im ehemaligen „Paschviertel“ einer der sozialdemokratischen Hochburgen vor dem 2. Weltkrieg.

Der nächste Rote Stadtrundgang wird am Samstag, 17. August 2013 mit dem ehemaligen Oberbürgermeister Jörg Schulz stattfinden. Die Teilnehmer treffen sich um 11 Uhr am Historischen Museum. Der Rundgang dauert rund zwei Stunden. Anmeldungen nimmt Katharina Rosenbaum, SPD-Parteibüro Bremerhaven, Schifferstr. 22, unter E-Mail katharina.rosenbaum@spd.de und per Telefon unter 0471/ 45 0 82 entgegen. Die Teilnahme ist kostenlos.

12.07.2013 in Ortsverein von SPD Bremerhaven

Rote Spurenreise des OV Geestemünde.

 


Am Sonntag, 21. Juli, geht es mit dem Fahrrad auf eine rote Spurenreise.


Die Tour startet um 10.30 Uhr am Holzhafen und führt durch Geestemünde und Mitte. Auf der Tour werden zehn Stationen angefahren, die für die Geschichte der SPD und der Arbeiterbewegung wichtig waren. Uwe Mögling, ehemaliger Direktor der Volkshochschule, kennt die Geschichte der Seestadt und der SPD gleichermaßen.


"Er wird an den Stationen berichten und erklären, was sich dort zugetragen hat", erklärt Ortsvereinsvorsitzender Karlheinz Michen. Die Tour dauert etwa zwei bis zweieinhalb Stunden, gefahren wird in mäßigem Tempo gefahren. Teilnehmen können alle SPD-Mitglieder, aber auch Gäste sind ausdrücklich willkommen. Die Teilnahme ist kostenlos und erfolgt auf eigenes Risiko (Haftungsausschluss). Da die Teilnehmerzahl aus Gründen der Verkehrssicherheit begrenzt ist, wird um Anmeldung bei Karlheinz Michen unter Telefon0471/22013 oder per eMail karlheinz.michen@nord-com.net gebeten. Der Ortsverein behält sich vor, bei schlechtem Wetter die Tour kurzfristig auf einen späteren Termin zu verlegen. (as)

01.07.2013 in Ortsverein von SPD Bremerhaven

SPD Geestemünde-Nord: „Bürger” für Radfahrer öffnen

 
Karlheinz Michen

 

Mit der Öffnung der Fußgängerzone für Radler und besseren Nord-Süd-Verbindungen muss der Radverkehr in Bremerhaven nach Ansicht der SPD Geestemünde-Nord attraktiver gemacht werden. Die „Bürger“ sei breit genug für Fußgänger und Radfahrer, betonte der Vorsitzende und Stadtverordnete Karlheinz Michen (Foto) in einer Veranstaltung des Ortsvereins zum Radfahren in der Seestadt.
 
Deshalb müsse der Magistrat prüfen, ob der Radverkehr in der Mitte der Fußgängerzone auf einer markierten Trasse freigegeben werden könne. In dieser Forderung wusste sich Michen in der Diskussion mit Zuhörern einig, die Kritik an der Verkehrssituation für Radfahrer in der Innenstadt übten. So sei die Geestebrücke ein „unzumutbares Nadelöhr“ auf dem Weg  von Geestemünde in die City. Das Beispiel anderer Städte zeige, dass ein Nebeneinander von Passanten und Radlern in einer Fußgängerzone möglich sei, versicherte der Ortsvorsitzende des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC), Mark Ella.
 
In der Veranstaltung forderten Stefan Rößler als zuständiger Abteilungsleiter des Stadtplanungsamts und Michael Weber vom ADFC die Radfahrer auf, ihre Rechte im Straßenverkehr zu beanspruchen. Rößler: „Nehmen Sie sich den Raum, den Sie für Ihre Sicherheit brauchen.“ Für Weber gehören Fahrräder eher auf die Straße als auf die Radwege, deren Benutzung laut Bundesverwaltungsgericht nicht mehr ausdrücklich vorgeschrieben ist. Diskussionsteilnehmer äußerten allerdings ihren Unmut darüber, dass wegen dieses Grundsatzurteils auch in Geestemünde Radwege auf Kosten der Verkehrssicherheit aufgehoben worden seien.
 
Rößler stellte in der Veranstaltung den Plan vor, 17 Straßen im Stadtgebiet zu Fahrradstraßen umzuwandeln, in denen der Radverkehr Vorrang hat. In Geestemünde kämen dafür die Ulmen- und die Walter-Delius-Straße sowie der lange Abschnitt von der Feld- über die Hartwig- bis zur Frühlingsstraße in Frage. Durch die Umsetzung des Radverkehrskonzepts, das derzeit in Arbeit ist, solle der Anteil der Radwege in der Stadt bis 2020 verdoppelt werden.
 
SPD-Stadtverordneter Michen forderte in diesem Zusammenhang, in der Nord-Süd-Achse der Stadt ein durchgehendes Netz von fahrradfreundlichen Haupt- und Nebenlinien zu schaffen. Außerdem müssten für die Radler Gefahrenpunkte wie die Columbusstraße am Elbinger Platz, die Bahnunterführung An der Mühle/Hartwigstraße oder die Kreuzung Georg-/Grashoffstraße entschärft werden.

26.06.2013 in Aktuelle Meldung von SPD Bremerhaven

„Ein guter Zeitpunkt, um Bilanz zu ziehen“

 

Für Martin Günthner, SPD-Unterbezirksvorsitzender Bremerhaven, ist es ein guter Zeitpunkt, um Bilanz zu ziehen. Am Dienstagabend fand in den Räumen der swb, in der Rickmerstraße der „Halbzeitparteitag“ des Bremerhavener Unterbezirks statt. Neben dem Parteivorsitzenden, sprachen auch Oberbürgermeister Melf Grantz und der Fraktionsvorsitzende Sönke Allers über das, was die Bremerhavener SPD in den vergangenen zwei Jahren politisch erreicht hat.

Gerade bei der Arbeitplatzentwicklung können sich die politischen Erfolge der Seestadt SPD sehen lassen: „Aus dem tiefen Tal kommend, haben wir viel erreicht“, sagte Martin Günthner vor den rund 100 anwesenden Delegierten des Unterbezirks. Allein im Bereich der Offshore Industrie seien 3500 Arbeitsplätze geschaffen worden. 9000 Menschen seien mittlerweile  im Fischereihafen beschäftigt. Von den 9000 Beschäftigten arbeiteten allein 4000 Menschen in der Nahrungsmittelindustrie. Deutlich gesunken sei die Anzahl der Menschen, die arbeitslos seien. Das sei ein erfolgreiches Etappenziel für die Seestadt SPD, deren erklärtes Ziel es sei, den Menschen in Bremerhaven einen Aufstieg durch ihre Arbeit zu ermöglichen.

Mit den Grünen als Koalitionspartner sei vieles gemeinschaftlich vorangebracht worden. „Das ist vor allem ein Verdienst des Oberbürgermeisters“, betonte Martin Günthner.

Für Oberbürgermeister Melf Grantz hat sich die Seestadt in den vergangenen zwei Jahren konsequent weiterentwickelt. Klar bekannte sich auch der Oberbürgermeister zur Offshore Windenergie: „Ich stehe zur Offshore Windenergie und werde alles dafür tun, diesen Bereich weiter voran zu bringen.“  Bremerhaven sei eine Stadt, die allen gehöre. „Solidarisch und gemeinschaftlich werde die Stadt weiterentwickelt“, sagte Melf Grantz. In den Stadtteilen spricht er sich deshalb für eine frühzeitige Bürgerbeteiligung an geplanten Projekten aus. Trotz der Erfolge gebe es aber noch viel zu tun. So beherberge die Hochschule Bremerhaven mittlerweile zwar 4000 Studenten. „Doch wir brauchen einen weiteren Ausbau der Hochschule.“ Auch werde weiterer Wohnraum für junge Familien und ältere Mitbürger benötigt. „Wir brauchen auch Angebote für Menschen, die temporär hier leben, wie beispielsweise Wissenschaftler“, ist Grantz überzeugt. Im Bereich der Kinderbetreuung für Kinder, die jünger als drei Jahre sind, könne die Seestadt ebenfalls Erfolge verzeichnen: 240 Plätze seien zusätzlich im U3 seien geschaffen worden. „Denn ein wichtiger Bestandteil sozialdemokratischer Politik ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, so Grantz. Der Fraktionsvorsitzende Sönke Allers schloss sich an: „Die Kitas werden bedarfsgerecht weiterentwickelt.“ Als wichtige Etappe nannte er auch die Lärmschutzmaßnahmen, die nun in der Stadt umgesetzt worden seien. Als nächstes Ziel stehe die Weiterentwicklung der Stadtteile auf der Agenda. „Da haben wir schon Gespräche mit dem Gartenbauamt geführt“, erzählte Allers. Künftig soll es in Bremerhaven zudem gezielte Freizeitangebote für junge Menschen im Alter von 14 bis 20 Jahren geben. Eigentlich, so Sönke Allers, sei es bei  einer politischen Halbzeit fast so wie beim Fußball. Der Trainer habe nach einer erfolgreichen Halbzeit die Mannschaft in der Kabine um sich versammelt und bestärke sie weiter so erfolgreich zu spielen. „Wir haben zwei Jahre lang erfolgreich gearbeitet und werden auch zwei weitere Jahre erfolgreich arbeiten“, sagte Sönke Allers.

Katharina Rosenbaum