17.12.2012 in Bürgerschaft von SPD Bremerhaven

Frauenförderung in den Bremischen Gesellschaften

 

Seit 2008 gelten auch für Gesellschaften an denen Bremen den (Mehrheits-) Besitz hält klare Regelungen: Unternehmen oder Betriebe mit mehr als 20 Beschäftigten haben Förderpläne mit festen Ziel- und Zeitvorgaben zu erlassen, um den Anteil von Frauen unter den Beschäftigten auf den der Männer zu erhöhen.

Doch wie sieht die Umsetzung dieser Regelungen in der Praxis aus? Genau das hat die gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Sybille Böschen, in der Bürgerschaft nachgefragt. Bislang gebe es in 16 der insgesamt 24 entsprechenden Mehrheitsgesellschaften Frauenförderpläne, führte Finanzsenatorin Karoline Linnert (Grüne) aus. Darüber hinaus seien in zwölf Gesellschaften Frauenbeauftragte gewählt worden.

„Ein guter Anfang“, bilanzierte Böschen, forderte aber weitere Anstrengungen: „Ich gehe davon aus, dass die Regelungen zur Frauenförderung auch in den übrigen Gesellschaften zeitnah durchgesetzt werden.“

Genau das sicherte Linnert zu: „Wir werden sicherstellen, dass auch die restlichen Gesellschaften den Regelungen im Jahr 2013 nachkommen.“ Zudem soll auch die Gewoba in die Pflicht genommen werden: „Gerade unser großes kommunales Wohnungsbauunternehmen sollte bei der Gleichstellung von Mann und Frau als gutes Beispiel mit entsprechenden Förderplänen und einer Frauenbeauftragten vorangehen“, betonte Böschen. Auch dabei will Linnert tätig werden: Man werde den Gewoba-Aufsichtsrat auf das Thema hinweisen und einen entsprechenden Bericht einfordern. Um den Druck zu erhöhen, könne zudem darüber nachgedacht werden, in den Tantieme-Vereinbarungen mit den Gewoba-Vorständen die Umsetzung der Gleichstellungsregelungen als Ziel zu nennen.

16.12.2012 in Ortsverein von SPD Bremerhaven

Jubilarehrung mit Weihnachtsfeier des SPD Ortsvereines Lehe-Nord mit Wirtschaftssenator Martin Günthner

 

Auf der diesjährigen Weihnachtsfeier mit Jubilarehrung des SPD Ortsvereins Lehe-Nord konnte Wirtschaftssenator und SPD Parteivorsitzender Martin Günthner folgende Jubilare für 10 Jahre, 40 Jahre und 50 Jahre beglückwünschen

(von links nach rechts)

Jörg Zager, 10 Jahre; Klaus Ortgies 50 J.; Stadtrat und Ortsvereinsvorsitzender Jörn Hoffmann; Theodor Mitwollen 50 J.; Wirtschaftssenator Martin Günthner; Heiko Eggers, 40 J.; Gisela Rudloff, 40 J.; Christian Bruns, 40 J.; Martina Kirschstein-Klingner.

Nicht auf dem Foto sind Dirk Heinrich, 10 J.; Bruno Kasper, Marianne Lange, Klaus Schlichting, Georg Schubert, Wolfgang Timm, Gisela und Wolfgang Wiegel, alle für 40 Jahre.

04.12.2012 in Ortsverein von SPD Bremerhaven

Insgesamt 235 Jahre Mitgliedschaft in der SPD

 

Die Ehrungen langjähriger Parteimitglieder standen am Sonntag auf der Tagesordnung des SPD Ortsvereins Schiffdorferdamm/Surheide/Bürgerpark Süd. „In diesem Jahr hatten wir insgesamt neun Jubilare", so der Vorsitzende Andreas Feddern. „Leider konnten einige nicht an der Ehrung teilnehmen, ansonsten hätten wir heute 235 Jahre Mitgliedschaft in der SPD geehrt“, meinte Andreas Feddern. Geehrt wurden: Margot Horstmann, Lars Knabe, Jan Michael Klatt (10 Jahre), Heiko Engelien (40 Jahre) und Uwe Leers (50 Jahre).

Als Gastredner war der Bremerhavener SPD Parteivorsitzende Martin Günthner in den Stadtteil gekommen, um den fünf anwesenden Jubilaren zu gratulieren. Er dankte den Mitgliedern für ihre langjährige Treue und ihr Engagement und erklärte, dass Sie das Herz der Partei seien.

Nicht dabei sein konnten: Christian Knoche (10 Jahre), Antje Albers (25 Jahre), Hans Josef Goers und Günter Waßmann (40 Jahre).

03.12.2012 in Ortsverein von SPD Bremerhaven

Jubilarehrung bei der SPD Geestemünde-Nord: „Gerechtigkeit und Solidarität unvermindert aktuell“

 
Oberbürgermeister Melf Grantz (3. von rechts) ehrte die Jubilare

„Willy wählen“ lautete das legendäre Motto, als sie Sozialdemokraten wurden : Mit ihrem Eintritt in die SPD wollten Werner Hoyer, Anke Töpfer-Penning, Birgit Allstein-Fixsen und Harald Krispin 1972 ein Zeichen setzen und Bundeskanzler Willy Brandt mit seiner Ost- und Friedenspolitik unterstützen. Jetzt zeichnete sie der Ortsverein Geestemünde-Nord im Rahmen seiner Weihnachtsfeier für 40 Jahre Mitgliedschaft in der SPD aus.

Gemeinsam mit dem Ortsvereinsvorsitzenden und Stadtverordneten Karlheinz Michen und der Stellvertreterin Gunda Türk ehrte Oberbürgermeister Melf Grantz die Jubilare. Zu ihnen gehörten auch Ralf Türk (25 Jahre Mitglied) sowie Renate Albers und Lutz Bäckermann (zehn Jahre Mitglied).

„Die Mitglieder des Jahres 1972 sind in einer der wichtigsten Phase unserer Parteigeschichte in die SPD eingetreten“, sagte Oberbürgermeister Grantz in seiner Ansprache. „Die Aufbruchstimmung, die damals herrschte, hat die Bundesrepublik positiv verändert.“ Mit Willy Brandt als Kanzler hätten die Sozialdemokraten den Weg für ein modernes Deutschland geebnet.

Auch 40 Jahre später seien die Grundwerte des SPD-Parteiprogramms unvermindert aktuell. „Soziale Gerechtigkeit, Freiheit und Solidarität sind die Grundpfeiler des gesellschaftlichen Zusammenhalts, zu denen Ihr durch die Mitgliedschaft in unserer Partei aktiv beitragt“, hob Grantz das Engagement der Jubilare hervor. Besonders würdigte er die Arbeit von Werner Hoyer, der 20 Jahre lang Bürgerschaftsabgeordneter und zehn Jahre lang Vorsitzender des Ortsvereins Geestemünde-Nord war.

Auch in Bremerhaven stehe die soziale Gerechtigkeit für die SPD im Mittelpunkt, betonte der OB. Unter sozialdemokratischer Verantwortung habe sich die Stadt in den vergangenen Jahren erfolgreich erneuert. Allein seit 2005, so der Oberbürgermeister, seien rund 5000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze neu geschaffen worden. Grantz: „Wir werden uns auch künftig mit ganzer Kraft dafür einsetzen, dass Bremerhaven eine Stadt für alle ist.“

03.12.2012 in Aktuelle Meldung von SPD Bremerhaven

Frau des Jahres 2013 gesucht

 

 

 „Mut.Macht.Moneten“, so lautet das Motto der Aktionen und Veranstaltungen rund um den internationalen Frauentag 2013. Nun sucht der Bremer Frauenausschuss e.V.  die Frau, die sich im ehrenamtlichen oder beruflichen Umfeld um die nachhaltige Verbesserung der Einkommenssituation von Frauen verdient gemacht hat.

Welche Bremerin oder Bremerhavenerin hat dafür gesorgt /sich engagiert und eingesetzt, dass andere Frauen dauerhaft über ein eigenes (auskömmliches) Einkommen verfügen?

Sei es, weil sie sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze für Frauen geschaffen hat,  weil sie ihren Lottogewinn in einer Stiftung zugunsten junger Mütter ohne Berufsausbildung anlegt oder politisch engagiert für die gerechte Verteilung von Fördermitteln kämpft.

 

 Die Mitgliedsverbände und Organisationen (www.bremer-frauenausschuss.de) werden um Vorschläge bis zum 31. Januar 2013 gebeten.  Gebeten wird um Vorschläge mit einer Begründung für die Nominierung. Vorschläge werden unter der E-Mail Adresse

info@bremer-frauenausschuss.de oder unter der Postadresse Bremer Frauenausschuss e.V., Wilhelm-Kaisen-Brücke 4, 28199 Bremen mit den Hinweis: „Frau des Jahres 2013“ entgegen genommen.