Unterbezirk
15.01.2020 in Unterbezirk von SPD Bremerhaven
Die Bremerhavener SPD spricht sich für die Einführung eines Zehn-Euro-Tagestickets für den gesamten Stadtbereich Bremern und Bremerhavens sowie die Fahrt zwischen den Städten aus. Ferner wird die Einführung eines Gruppentickets gefordert, welches sich bereits ab der zweiten Person deutlich lohnt. Einen entsprechenden Beschluss hat ein Arbeits-Parteitag der Bremerhavener SPD am Samstag (11.01.2020) gefasst.
Einem Antrag der Bremerhavener Jungsozialist*innen (Jusos) folgend soll damit die Attraktivität des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) gesteigert werden: „Aktuell ist der Nahverkehr nicht attraktiv und deshalb für viele nicht die erste Wahl bei der Auswahl des Verkehrsmittels“, so Bremerhavens Juso-Vorsitzender Fabian Vergil. Eine Korrektur des Preises sei ein wichtiger Ansatz, um jedem Bewohner und jeder Bewohnerin des Landes Bremen die Chance zu geben, sich eine Fahrkarte leisten zu können.
Nach Angaben der Jusos kosten Tagestickets in den Stadtstaaten Berlin (Bereich ABC) und Hamburg (Bereich AB) 9,60 Euro beziehungsweise 7,90 Euro. „Ein Tagesticket im Land Bremen, welches die Bremer z.B. für einen Besuch im Klimahaus bräuchten, kostet 23,50 Euro. Das Niedersachsenticket, mit dem z.B. der Fahrgast von Emden nach Göttingen fahren darf, kostet 24 Euro pro Person. Die Relation passt hier einfach nicht“, so Vergil. Ein Bahnticket sollte nie mehr als eine Fahrt mit dem Pkw kosten – das sei aktuell nicht der Fall: „Wir als Klimastadt Bremerhaven sollten eine Alternative mit einer besseren CO2-Bilanz fördern und anbieten“, so die Juso-Forderung.
Bremerhavens SPD-Vorsitzender Martin Günthner sagte, der Beschluss sei ein wichtiger Bestandteil, die notwendigen Veränderungen bei der individuellen Mobilität attraktiver zu machen: „Der Preis ist aber nicht das einzige. Wir brauchen dabei auch eine Ertüchtigung und einen Ausbau der Schieneninfrastruktur. Es bleibt deshalb auch weiterhin richtig und wichtig, sich für das dritte Gleis ebenso stark zu machen wie für einen Wiederanschluss Bremerhavens an das ICE-Streckennetz.“
15.01.2020 in Unterbezirk von SPD Bremerhaven
Die Bremerhavener SPD fordert den Magistrat auf, im ersten Halbjahr dieses Jahres ein Konzept zum flächendeckenden Aufbau einer Ladeinfrastruktur vorzulegen. Darüber hinaus soll der Magistrat bei gewerblichen Neubauten oder Ersatzbauten die Stellplatzverordnung so anpassen, dass bei Ansiedlungen mit Zu- und Abgangsverkehr eine Ladesäule errichtetet werden muss. Einen entsprechenden Beschluss hat ein Arbeits-Parteitag am Samstag (11.01.2020) gefasst.
Aus Sicht des antragstellenden SPD Ortsvereins Schiffdorferdamm/Surheide/ Bürgerpark Süd sei es für die Klimastadt Bremerhaven nur konsequent, alternative Energien zu fördern: „Für den Durchbruch der E-Mobilität ist der Aufbau einer flächendeckenden Infrastruktur aus Ladesäulen unabdingbar“, so Vorsitzender Andreas Feddern.
Ziel des geforderten Konzeptes soll es sein, dass alle öffentlichen Sportstätten und Schulen mit mindestens einer Lademöglichkeit pro Einrichtung ausgestattet werden. „Auf Grundlage dieses Konzeptes soll im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung ein Betreiber für die jeweiligen Stadtteile gefunden werden“, ergänzt Feddern.
Bremerhavens SPD-Vorsitzender Martin Günthner sagte, wichtig bei der Anpassung der Stellplatzverordnung mit Blick auf Neu- und Ersatzbauten sei es, dass es keine materielle Ablösung dieser Verpflichtung geben dürfe: „Wir als SPD wollen einen kommunalen Beitrag zum Mobilitätswechsel leisten, das buchstabieren wir in verschiedenen Facetten und für uns gehört dazu, dass das auch eine kommunale Aufgabe ist, bei der alle Beteiligten aktiv mitwirken und sich niemand freikaufen kann.“
14.12.2019 in Unterbezirk von SPD Bremerhaven
Brünjes: „Große Unternehmen stehen in der Pflicht“
Bremerhaven, 13. Dezember 2019. Die jüngsten Zahlen zum Bremer Ausbildungsmarkt liefern ein besorgniserregendes Lagebild: Erneut ist die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge zurückgegangen, und zwar um 1,4 Prozent. Für die Bremerhavener Bürgerschaftsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der Seestadt-SPD, Janina Brünjes, eine in doppelter Weise nicht hinnehmbare Situation: „Das ist fatal für die jungen Menschen, die ohne Ausbildungsoption bleiben. Aber auch mit Blick auf den schon bestehenden und sich weiter verschärfenden Fachkräftemangel.“

Auch in diesem Jahr sei es nicht gelungen, den Sinkflug bei den Ausbildungsverträgen zu stoppen. Eine Entwicklung, die nicht auf fehlendes Interesse junger Menschen zurückzuführen ist, kommen doch auf hundert Ausbildungsinteressierte im Land Bremen grade einmal 72 Lehrstellen. „Einziger Lichtblick sind in dieser Situation die kleinen und mittleren Unternehmen, die mit ihrem forcierten Ausbildungs-Engagement tragende Säule sind“, so die SPD-Politikerin. Es sei ein Armutszeugnis, dass viele große Betriebe nicht oder nur unzureichend ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nachkämen: „Ich fordere mit Nachdruck mehr Anstrengungen bei den großen Unternehmen – dort gibt es im Gegensatz zu Kleinbetrieben viel mehr zeitliche, personelle und materielle Kapazitäten, sich einer Ausbildungsverantwortung zu stellen: Aber einige machen es sich da sehr einfach und halten sich zurück – so werden wir den Fachkräftemangel nicht be-heben“, so Brünjes.
Die SPD-Politikerin bringt eine Ausbildungsumlage für große Unternehmen ins Spiel, damit könnten die kleinen und mittleren Betriebe in ihren Anstrengungen bei der Ausbildung gestärkt werden.
27.11.2019 in Unterbezirk von SPD Bremerhaven
Am 26.11.2019 lud das Sailing In dazu ein, in das vielfältige Programm des Förderzentrums Einblicke zu erhalten. Dieses richtet sich an über 25 Jährige Bremerhavener, die Leistungen des Jobcenters beziehen und Arbeit suchen. Die Arbeit in den Programmen soll unterstützend wirken, indem die Berufschancen und die individuellen Perspektiven der Teilnehmer verbessert werden.
Beim Tag der offenen Tür wurde auf die verschiedenen Bereiche für die individuellen Entwicklung verwiesen. Neben den dargestellten Erfolgsbiografien vieler Teilnehmerinnen und Teilnehmer, konnten sich die Besucher von den Präsentationen der Berufsfelder und den zahlreichen (weihnachtlichen) Mitmachaktionen von der breit gefächerten Arbeit des Förderzentrums überzeugen. So konnte bspw. Kleidungsstück-Upcycling getestet, Schlüsselanhänger aus Metall gebaut sowie eine kleine Gesundheitsberatung vorgenommen werden. Darüber hinaus gab es die Möglichkeit, sich im Berufsfeld Friseurhandwerk das Haar verschönern oder sich im Bereich Lebensmittel von dem köstlichen Buffet überzeugen zu lassen.
Wir sagen: Danke für den schönen Nachmittag!
Auf dem Bild vlnr: Janina Brünjes, stellv. Vorsitzende der SPD Bremerhaven, Sabine Markmann, Geschäftsführerin der Faden gGmbH, Hans-Werner Busch, stellv. Vorsitzender der Bremerhavener SPD-Fraktion und Sabrina Czak, Sprecherin der SPD-Fraktion im Bereich Jugend, Familie und Frauen.