Unterbezirk
22.04.2018 in Unterbezirk von SPD Bremerhaven
Fabian Marx, Brigitte Mollenhauer und Uwe Schmidt sind Beisitzer
Beim Landesparteitag der Bremer SPD am Samstag (21.04.2018) ist der Bremerhavener Uwe Parpart, zum neuen stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt worden: 126 von 153 anwesenden Delegierten stimmten für den SPD Politiker, der schon von 2005 bis 2007 das Amt ausgeübt hatte. Seit 1971 ist der 67-Jährige Mitglied der SPD, seit 2011 ist Uwe Parpart ehrenamtlicher Stadtrat für Menschen mit Behinderung. Parpart dankte den Delegierten im Gustav-Heinemann-Bürgerhaus in Bremen-Vegesack für das große Vertrauen und bezog darin auch seinen Vorgänger Elias Tsartilidis mit ein, der nicht erneut kandidiert hatte.
Neu im Vorstand von Seiten der Seestadt-SPD sind als Beisitzerinnen und Beisitzer Fabian Marx, Brigitte Mollenhauer und der Bundestagsabgeordnete und Bremerhavener Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA), Uwe Schmidt.
Im Amt bestätigt wurde auch die bisherige Landesvorsitzende Sascha Karolin Aulepp und ihre Stellvertreterin, die Bremer Bundestagsabgeordnete Sarah Ryglewski: Auch Schatzmeisterin Gisela Schwellach und Schriftführer Karl Bronke wurden wiedergewählt.
Bremerhavens SPD-Vorsitzender, Senator Martin Günthner, gratulierte allen Gewählten: „Die SPD Bremerhaven ist lebendiger Teil eines starken Landesverbandes. Mit dieser personellen Stärke treten wir kraftvoll an, um im kommenden Jahr erneut gestaltende Mehrheiten für Bürgerschaft und Stadtverordnetenversammlung zu erstreiten.“ Vom Parteitag seien, so der SPD Politiker auch gute inhaltliche Signale ausgegangen: „Ich freue mich, dass wir beispielsweise verabredet haben, die Hochschule Bremerhaven auf 5.000 Studierende auszubauen und neue Studiengänge entstehen soll. Das ist ein ganz positives Signal für unsere Stadt auf unterschiedlichen Ebenen.“
Janina Brünjes, stellvertretende Vorsitzende der SPD Bremerhaven, schloss sich den guten Wünschen an und unterstrich, die personell gute Aufstellung sei ein Garant dafür, auch zukünftig Bremerhavener Interessen wie beispielsweise beim innerbremischen Finanzausgleich kraftvoll wahrzunehmen: „Wir müssen und werden nachhaltig verstetigen, dass Bremen und Bremerhaven Schwesterstädte auf Augenhöhe sind, die ohne einander nicht wollen und nicht können.“ Brünjes unterstrich, sie sei zuversichtlich, dass Carsten Sieling als Bremer Bürgermeister und Präsident des Senats der Freien Hansestadt Bremen dabei an der Seite der Seestadt-SPD sei: Bei einer Vorstandssitzung am Freitag hatte Sieling gemeinsam mit Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz zum aktuellen Stand der Finanzbeziehungen zwischen beiden Städten ausführlich Stellung bezogen.
21.03.2018 in Unterbezirk von SPD Bremerhaven
Die Bremerhavener SPD begrüßt den Aufkauf und die Pläne zur Wiederbelebung des Tivoli-Komplexes in der Gasstraße. Im Vorfeld hatte die Betreiberin der "Blattlaus", Beate Kühnau, den Gebäudekomplex auf einer Auktion erstanden. Die Pläne für Nutzung und Wiederbelebung sind nun in Arbeit. Nach jahrelangem Leerstand ergibt sich nun die Möglichkeit, die vielen alteingessenen Bremerhavenenern noch bekannten, historischen Räumlichkeiten zu nutzen.
Janina Brünjes, stellvertretende Vorsitzende der SPD Bremerhaven, meint dazu: "Wir unterstützen das Engagement von Beate Kühnau, den Tivoli-Komplex wiederzubeleben. Für unsere Stadt ist dies eine tolle Gelegenheit, die Räume für Veranstaltungsflächen oder Gastronomie nutzbar zu machen. Das zentral gelegene Gebäude könnte den Bürgerinnen und Bürgern dieser Stadt viele Chancen bieten. Es wäre schön, die Straßen wieder lebendiger zu gestalten. Die Nähe der studentischen Wohnungen als auch die vielen Schulen in der Umgebung ergeben kombiniert mit der Lage zwischen Alter Bürger und Innenstadt optimale Möglichkeiten. Ich hoffe sehr, dass sich Betreiber mit interessanten Ideen von den Chancen mitreißen lassen."
Die SPD setzt sich seit längerem für eine Wiederbelebung des Nachtleben in Bremerhaven ein. Erste Maßnahmen dazu waren bspw. ein Antrag zu einer Art Jugendcafé als Begegnungsstätte für Jugendliche und junge Erwachsene mit unterschiedlichem kulturellen und Bildungshintergrund.
11.03.2018 in Unterbezirk von SPD Bremerhaven
Martin Günthner und Janina Brünjes führen die Partei
Die Bremerhavener SPD hat am Samstag (10.3.2018) im Rahmen ihres Parteitags den Vorstand neu gewählt und Nominierungen für Gremien der Bremer SPD-Landesorganisation ausgesprochen. Im Amt des Vorsitzenden bestätigt wurde Martin Günthner: Der 42-jährige Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen sowie Justiz und Verfassung erhielt 79 der 90 möglichen Delegiertenstimmen. Günthner steht seit 2012 an der Spitze der Seestadt-SPD. Neue stellvertretende Vorsitzende wurde Janina Brünjes: Die 22-jährige erhielt 80 Stimmen, sie ist Nachfolgerin von Sybille Böschen, die 2012 erstmals an die Parteispitze gewählt wurde und nicht erneut kandidiert hatte. Im Amt bestätigt wurden Kassierer Frank Schildt (81 Stimmen) und Schriftführer Swen Awiszus (77 Stimmen).
Zu Beisitzerinnen und Beisitzern wählten die Delegierten beim Parteitag im Haus am Blink Uwe Beckmeyer, Selcuk Caloglu, Petra Jäschke, Anja Schulze, Andrea Toense, Elias Tsartilidis und Holger Welt.
Für das Amt des stellvertretenden SPD-Landesvorsitzenden nominierte der Parteitag einstimmig Stadtrat Uwe Parpart: Als Beisitzer im Landesvorstand empfehlen die Delegierten Fabian Marx, Uwe Schmidt und Brigitte Mollenhauer den Delegierten des am 21. April tagenden Bremer Landesparteitags zur Wahl.

Zum Auftakt des Parteitags hatte Parteivorsitzender Martin Günthner den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern mit Blumen für die zum Teil langjährige Mitarbeit gedankt: „Sybille Böschen, Katrin Pohlmann, Sabine Markmann und Sergej Strelow haben sich mit Leidenschaft für die Partei eingesetzt. Wir sind dankbar für diesen Beitrag und wünschen uns, das alle der Partei im konstruktiven Diskurs verbunden bleiben.“
Günther nannte in seinem Rechenschaftsbericht die SPD als den Motor für die Entwicklung der Stadt: „Das war immer so, das ist so und das bleibt so: Die SPD ist gut für Bremerhaven – wir werden die verbleibenden 16 Monate bis zur Wahl von Stadtverordnetenversammlung und Bremischer Bürgerschaft kraftvoll dazu nutzen, die Errungenschaften der Sozialdemokratie zu unterstreichen.“ Zuweilen gerate bei dem Einsatz für gute Arbeit das Marketing ins Hintertreffen: „Ich rufe uns alle auf, die Kanäle zu nutzen, um die Erfolge unserer Partei in die Breite zu tragen: Ob im Kreis mit Eltern, am Stammtisch, im Verein oder auf der Arbeit – wir alle können und müssen Sender sein für eine lebendige, einsatzfreudige und erfolgreiche Sozialdemokratie“, so Günthner. Die SPD habe in den vergangenen Wochen und Monaten durch pointierte Themensetzungen in den Bereichen Bildung, Sicherheit, Kultur, Wirtschaft und Arbeit Akzente gesetzt: „Ich rufe uns alle dazu auf, die Kernprobleme der Menschen nicht nur in den Herzen zu tragen, sondern auch offen und ehrlich zu diskutieren: Wir sind die wahren Kümmerer der Belange der Menschen in Bremerhaven und nicht die Rattenfänger mit der größten Klappe und den markigen Vereinfachungen“, sagte der SPD-Vorsitzende unter dem Beifall der Delegierten des Parteitages. Die SPD werde die kommenden Monate nutzen, mit einer Offensive in den Quartieren breite Dialogprozesse anzustoßen: „Es geht uns darum, im Gespräch mit unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern einerseits unsere Konzepte zu diskutieren und andererseits die Anregungen, die Sorge und Nöte der Menschen aufzunehmen.“
In ihrer Bewerbungsrede erklärte die neue stellvertretende Parteivorsitzende Janina Brünjes, die SPD sei offen für alle Generationen: „Wir sind die Partei zum Mitmachen, wir sind die, die nah an den Menschen sind und wir sind diejenigen, die für die Breite der Gesellschaft, für die jungen Menschen und für die ältere Generation Lösungen anbieten.“ Es komme jetzt darauf an, die Erfolge zu transportieren.
Im Rahmen des Parteitags nominierten die Delegierten einstimmig den bisherigen Geschäftsführer der Beschäftigungsgesellschaft Bremerhaven Unterweser (BBU), Hans Werner Busch, zum neuen ehrenamtlichen Dezernenten für Umwelt. Busch sagte, es sei kein Geheimnis, dass die Umweltpolitik bisher nicht zu seinen pointiertesten Facetten gehört habe: „Das ändert aber nichts daran, dass ich für den Fall, dass mich die Stadtverordnetenversammlung wählt, mit Leidenschaft und Herzblut in diesem Amt Akzente setzen werde.“ Er sei Teamplayer, aber auch in der Lage, Anführer zu sein: „Es geht mir darum, auch in diesem Amt Gespräche zu führen, Diskussionen aufzumachen und dort, wo es nötig ist, das Eis zum Schmelzen zu bringen.“
21.01.2018 in Unterbezirk von SPD Bremerhaven
Auf dem SPD Unterbezirksparteitag vom 13. Januar haben die SPD-Delegierten zwei Anträge zu den Themen: Bildung und Kultur beschlossen.
Bildungsoffensive für Bremerhaven
Leitlinien zur Kulturentwicklung in Bremerhaven