Ortsverein
18.12.2012 in Ortsverein von SPD Bremerhaven
Die Ehrungen langjähriger Mitglieder standen am Sonntag auf dem Programm des SPD-Ortsvereins Bremerhaven Mitte. Der Bremerhavener SPD-Bundestagsabgeordnete Uwe Beckmeyer überreichte gemeinsam mit dem Ortsvereinsvorsitzenden Michael Bühre die Urkunden und Ehrennadeln im SPD Parteihaus in der Schifferstraße 22.
„Parteiarbeit verlangt Engagement, langfristiger Einsatz ist dabei umso erfreulicher“, würdigte Uwe Beckmeyer im Rahmen der Weihnachtsfeier mit Jubilarehrung die erschienenen Jubilare. Geehrt wurden Hennig Goes und Manfred Roßhoop für 40 Jahre SPD Zugehörigkeit und Holger Nemeyer für 10 Jahre SPD-Mitgliedschaft. Nicht anwesend sein konnten Skadi Bremer, Björn Kanning, Fulya-Selda Silgir-Odman (alle 10 Jahre), Gisela Lehrke (25 Jahre) sowie Norbert Beier und Karin Freudenthal (beide 40 Jahre Parteizugehörigkeit). Ihnen werden die Urkunden und Auszeichnungen zu einem späteren Zeitpunkt überreicht.
Beckmeyer sagte in seiner Festrede, der Blick zurück zeige, dass es stets Sozialdemokraten gewesen seien, die das Land vorangebracht haben: „Das ist kein Eigenlob, das sind Tatsachen“, sagte der Bundestagsabgeordnete. Ein Bundesland wie Bremen in faktischer Haushaltsnotlage zu regieren, sei nicht einfach: Deshalb komme es auch auf Augenmaß an, bei allen notwendigen Veränderungen die Grundkonstanten sozialer Gerechtigkeit nicht aufzugeben. „Als Hennig Goes Mitglied wurde, war Willy Brandt Bundeskanzler“, spannte Beckmeyer den Bogen zwischen damals und heute und erwähnte gemeinsam Erreichtes und Erlebtes: „Manfred Roßhoop und ich haben gemeinsam bei den Jusos gearbeitet und uns damals sehr leidenschaftlich für Kinderspielplätze eingesetzt. Aber wir hatten noch mehr auf dem Zettel – das war schon eine heiße Zeit damals“, erinnerte sich Beckmeyer in seinem launigen Beitrag und band damit auch gleich Holger Nemeyer ein, dem er für seine weitere Juso-Arbeit viel Erfolg wünschte.
Mit Blick auf die langjährige Arbeit des gelernten Zeitungsredakteurs Hennig Goes als Tourismusförderer und „Mr. Sail“ sagte Beckmeyer, wie groß die hinterlassenen Schuhe seien, zeige sich darin, wie schwer es sei, einen geeigneten Nachfolger zu finden: „Allein, die gute Saat geht auf: Zum ersten Mal seit 20 Jahren wächst Bremerhaven wieder – sicherlich ein Erfolg der touristischen wie auch der wirtschaftspolitischen Arbeit gleichermaßen“, so Beckmeyer.
16.12.2012 in Ortsverein von SPD Bremerhaven
Auf der diesjährigen Weihnachtsfeier mit Jubilarehrung des SPD Ortsvereins Lehe-Nord konnte Wirtschaftssenator und SPD Parteivorsitzender Martin Günthner folgende Jubilare für 10 Jahre, 40 Jahre und 50 Jahre beglückwünschen
(von links nach rechts)
Jörg Zager, 10 Jahre; Klaus Ortgies 50 J.; Stadtrat und Ortsvereinsvorsitzender Jörn Hoffmann; Theodor Mitwollen 50 J.; Wirtschaftssenator Martin Günthner; Heiko Eggers, 40 J.; Gisela Rudloff, 40 J.; Christian Bruns, 40 J.; Martina Kirschstein-Klingner.
Nicht auf dem Foto sind Dirk Heinrich, 10 J.; Bruno Kasper, Marianne Lange, Klaus Schlichting, Georg Schubert, Wolfgang Timm, Gisela und Wolfgang Wiegel, alle für 40 Jahre.
04.12.2012 in Ortsverein von SPD Bremerhaven
Die Ehrungen langjähriger Parteimitglieder standen am Sonntag auf der Tagesordnung des SPD Ortsvereins Schiffdorferdamm/Surheide/Bürgerpark Süd. „In diesem Jahr hatten wir insgesamt neun Jubilare", so der Vorsitzende Andreas Feddern. „Leider konnten einige nicht an der Ehrung teilnehmen, ansonsten hätten wir heute 235 Jahre Mitgliedschaft in der SPD geehrt“, meinte Andreas Feddern. Geehrt wurden: Margot Horstmann, Lars Knabe, Jan Michael Klatt (10 Jahre), Heiko Engelien (40 Jahre) und Uwe Leers (50 Jahre).
Als Gastredner war der Bremerhavener SPD Parteivorsitzende Martin Günthner in den Stadtteil gekommen, um den fünf anwesenden Jubilaren zu gratulieren. Er dankte den Mitgliedern für ihre langjährige Treue und ihr Engagement und erklärte, dass Sie das Herz der Partei seien.
Nicht dabei sein konnten: Christian Knoche (10 Jahre), Antje Albers (25 Jahre), Hans Josef Goers und Günter Waßmann (40 Jahre).
03.12.2012 in Ortsverein von SPD Bremerhaven
„Willy wählen“ lautete das legendäre Motto, als sie Sozialdemokraten wurden : Mit ihrem Eintritt in die SPD wollten Werner Hoyer, Anke Töpfer-Penning, Birgit Allstein-Fixsen und Harald Krispin 1972 ein Zeichen setzen und Bundeskanzler Willy Brandt mit seiner Ost- und Friedenspolitik unterstützen. Jetzt zeichnete sie der Ortsverein Geestemünde-Nord im Rahmen seiner Weihnachtsfeier für 40 Jahre Mitgliedschaft in der SPD aus.
Gemeinsam mit dem Ortsvereinsvorsitzenden und Stadtverordneten Karlheinz Michen und der Stellvertreterin Gunda Türk ehrte Oberbürgermeister Melf Grantz die Jubilare. Zu ihnen gehörten auch Ralf Türk (25 Jahre Mitglied) sowie Renate Albers und Lutz Bäckermann (zehn Jahre Mitglied).
„Die Mitglieder des Jahres 1972 sind in einer der wichtigsten Phase unserer Parteigeschichte in die SPD eingetreten“, sagte Oberbürgermeister Grantz in seiner Ansprache. „Die Aufbruchstimmung, die damals herrschte, hat die Bundesrepublik positiv verändert.“ Mit Willy Brandt als Kanzler hätten die Sozialdemokraten den Weg für ein modernes Deutschland geebnet.
Auch 40 Jahre später seien die Grundwerte des SPD-Parteiprogramms unvermindert aktuell. „Soziale Gerechtigkeit, Freiheit und Solidarität sind die Grundpfeiler des gesellschaftlichen Zusammenhalts, zu denen Ihr durch die Mitgliedschaft in unserer Partei aktiv beitragt“, hob Grantz das Engagement der Jubilare hervor. Besonders würdigte er die Arbeit von Werner Hoyer, der 20 Jahre lang Bürgerschaftsabgeordneter und zehn Jahre lang Vorsitzender des Ortsvereins Geestemünde-Nord war.
Auch in Bremerhaven stehe die soziale Gerechtigkeit für die SPD im Mittelpunkt, betonte der OB. Unter sozialdemokratischer Verantwortung habe sich die Stadt in den vergangenen Jahren erfolgreich erneuert. Allein seit 2005, so der Oberbürgermeister, seien rund 5000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze neu geschaffen worden. Grantz: „Wir werden uns auch künftig mit ganzer Kraft dafür einsetzen, dass Bremerhaven eine Stadt für alle ist.“
09.11.2012 in Ortsverein von SPD Bremerhaven
Gegen Umzug der Beratungsstelle:
Bremerhaven. Für einen Verbleib der Beratungsstelle der Verbraucherzentrale im Stadtteil Lehe hat sich der Vorsitzende des SPD Ortsvereins Lehe, Dennis R. Kramer, ausgesprochen. Die laut Medienberichten bestehenden Umzugswünsche der Verbraucherzentrale seien nicht nachvollziehbar, sagte der Jurist. „Diesen Umzug damit zu begründen, dass man die Bevölkerung im Querschnitt nicht erreiche, sondern nur eine große Zahl von Hartz-IV-Empfängern berate, ist diskriminierend und widerspricht dem Anspruch, den eine Verbraucherberatung haben sollte.“
Kramer sagte, eine verbesserte finanzielle Ausstattung der Verbraucherzentrale sei grundsätzlich zu begrüßen: „Wenn die Leistungsgrenze von Mitarbeitern der Verbraucherzentrale erreicht ist, erscheint es aber sinnvoller, eine Erhöhung des Etats unmittelbar in die inhaltliche Arbeit der Verbraucherzentrale fließen zu lassen.“ Die geäußerten Umzugswünsche hingegen bedeuteten nur eine starke Erhöhung der Mietausgaben ohne konkreten Gegenwert für die Bürger – für Kramer ein deplaziertes und kontraproduktives Luxusdenken in Zeiten der Haushaltskonsolidierung: „Wir würden lieber in Menschen als in Mauern investieren.“
Für den Vorsitzenden des Leher SPD-Ortsvereins sei gerade der Bedarf nach einer guten und ausführlichen Beratung in Fragen der Verbraucherberatung im Stadtteil Lehe besonders hoch: „Das hat ja auch die Leiterin der Verbraucherzentrale in einem Pressebericht bestätigt: Es gib eine steigende Zahl an Beratungen.“ Kramer erklärte, die Verbraucherzentrale als Interessenvertretung aller Verbraucher habe sich in Lehe gut etabliert und sollte aufgrund des hohen Beratungsbedarfs auch in diesem Stadtteil bleiben: „Wir bieten gerne Gespräche an, um zu Lösungen im Stadtteil und für die Menschen zu kommen.“