Seit vielen Jahren lädt der SPD-Ortsverein Geestemünde-Nord die Bewohner Wohnstätte der Albert-Schweitzer-Wohnstätten für Menschen mit geistiger Behinderung in der Bismarckstraße zum Grill-Nachmittag ein. Und auch in diesem Jahr wurde diese, von der langjährigen Bürgerschaftsabgeordneten Gerlinde Berk initiierte Aktion, wieder durchgeführt.
Am Freitag, dem 26. Juli, um 15 Uhr, trafen sich die Mitglieder des Ortsvereinsvorstands und die Bewohnerinnen und Bewohner des Heims, um im Ernst-Barlach-Haus am Holzhafen einen gemütlichen Nachmittag mit Grillen und Tanz zu verbringen.
Der Ortsvereinsvorsitzende und Stadtverordnete Karlheinz Michen freute sich über die große Zahl von Vorstandmitgliedern, die sich an dem Nachmittag aktiv beteiligten: „ So zeigen die Geestemünder Sozialdemokraten ihre Verbundenheit mit der Wohnstätte und die Solidarität mit den Behinderten.“
In dem Heim am Eingang zum Bürgerpark, einem einstigen Café, leben mehr als 20 Bewohnerinnen und Bewohner. Die meisten von ihnen arbeiten tagsüber in der Werkstatt der Lebenshilfe oder besuchen die Tagesförderstätte.
Nach dem zünftigen Brutzeln von Bratwürsten kam auch die Musik an dem Nachmittag nicht zu kurz. Dabei zeigte ein prominenter Politiker des Ortsvereins als Disc-Jockey seine Qualitäten: Der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete und stellvertretende Landesvorsitzende Elias Tsartilidis sorgte für flotte Musik und legte eine CD-Auswahl für jeden Geschmack auf - von Rock und Beat bis zum deutschen Schlager. Es wurde intensiv getanzt und von Herzen mitgesungen.
Am Sonntag, 21. Juli, geht es mit dem Fahrrad auf eine rote Spurenreise.
Die Tour startet um 10.30 Uhr am Holzhafen und führt durch Geestemünde und Mitte. Auf der Tour werden zehn Stationen angefahren, die für die Geschichte der SPD und der Arbeiterbewegung wichtig waren. Uwe Mögling, ehemaliger Direktor der Volkshochschule, kennt die Geschichte der Seestadt und der SPD gleichermaßen.
"Er wird an den Stationen berichten und erklären, was sich dort zugetragen hat", erklärt Ortsvereinsvorsitzender Karlheinz Michen. Die Tour dauert etwa zwei bis zweieinhalb Stunden, gefahren wird in mäßigem Tempo gefahren. Teilnehmen können alle SPD-Mitglieder, aber auch Gäste sind ausdrücklich willkommen. Die Teilnahme ist kostenlos und erfolgt auf eigenes Risiko (Haftungsausschluss). Da die Teilnehmerzahl aus Gründen der Verkehrssicherheit begrenzt ist, wird um Anmeldung bei Karlheinz Michen unter Telefon0471/22013 oder per eMail karlheinz.michen@nord-com.net gebeten. Der Ortsverein behält sich vor, bei schlechtem Wetter die Tour kurzfristig auf einen späteren Termin zu verlegen. (as)
Mit der Öffnung der Fußgängerzone für Radler und besseren Nord-Süd-Verbindungen muss der Radverkehr in Bremerhaven nach Ansicht der SPD Geestemünde-Nord attraktiver gemacht werden. Die „Bürger“ sei breit genug für Fußgänger und Radfahrer, betonte der Vorsitzende und Stadtverordnete Karlheinz Michen (Foto) in einer Veranstaltung des Ortsvereins zum Radfahren in der Seestadt.
Deshalb müsse der Magistrat prüfen, ob der Radverkehr in der Mitte der Fußgängerzone auf einer markierten Trasse freigegeben werden könne. In dieser Forderung wusste sich Michen in der Diskussion mit Zuhörern einig, die Kritik an der Verkehrssituation für Radfahrer in der Innenstadt übten. So sei die Geestebrücke ein „unzumutbares Nadelöhr“ auf dem Weg von Geestemünde in die City. Das Beispiel anderer Städte zeige, dass ein Nebeneinander von Passanten und Radlern in einer Fußgängerzone möglich sei, versicherte der Ortsvorsitzende des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC), Mark Ella.
In der Veranstaltung forderten Stefan Rößler als zuständiger Abteilungsleiter des Stadtplanungsamts und Michael Weber vom ADFC die Radfahrer auf, ihre Rechte im Straßenverkehr zu beanspruchen. Rößler: „Nehmen Sie sich den Raum, den Sie für Ihre Sicherheit brauchen.“ Für Weber gehören Fahrräder eher auf die Straße als auf die Radwege, deren Benutzung laut Bundesverwaltungsgericht nicht mehr ausdrücklich vorgeschrieben ist. Diskussionsteilnehmer äußerten allerdings ihren Unmut darüber, dass wegen dieses Grundsatzurteils auch in Geestemünde Radwege auf Kosten der Verkehrssicherheit aufgehoben worden seien.
Rößler stellte in der Veranstaltung den Plan vor, 17 Straßen im Stadtgebiet zu Fahrradstraßen umzuwandeln, in denen der Radverkehr Vorrang hat. In Geestemünde kämen dafür die Ulmen- und die Walter-Delius-Straße sowie der lange Abschnitt von der Feld- über die Hartwig- bis zur Frühlingsstraße in Frage. Durch die Umsetzung des Radverkehrskonzepts, das derzeit in Arbeit ist, solle der Anteil der Radwege in der Stadt bis 2020 verdoppelt werden.
SPD-Stadtverordneter Michen forderte in diesem Zusammenhang, in der Nord-Süd-Achse der Stadt ein durchgehendes Netz von fahrradfreundlichen Haupt- und Nebenlinien zu schaffen. Außerdem müssten für die Radler Gefahrenpunkte wie die Columbusstraße am Elbinger Platz, die Bahnunterführung An der Mühle/Hartwigstraße oder die Kreuzung Georg-/Grashoffstraße entschärft werden.
Mit einer Diskussion über den Radverkehr in Geestemünde setzt der SPD-Ortsverein Geestemünde-Nord am Mittwoch, 26. Juni, seine Stadtteilgespräche fort. Die öffentliche Veranstaltung zum Thema „Radfahren in Geestemünde – Sind mehr Sicherheit und Komfort notwendig?“ beginnt um 19.30 Uhr in der Gaststätte des Bremerhavener Ruderklubs, Stresemannstraße 51. Als Fachleute werden Stefan Rößler vom Stadtplanungsamt über den Stand der Planungen für das Radwegenetz in Geestemünde und Michael Weber vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club über die Forderungen des ADFC für einen sicheren und komfortablen Radverkehr informieren.
„Die Rente ist sicher“, ist ein bekanntes Zitat eines Politikers. Aber, stimmt das? Und vor allem, in welcher Höhe ist diese Rente sicher? Weitere Schlagwörter sind „Altersarmut“, „Private Altersvorsorge“ (wenn ich nur 8,50 Euro Stundenlohn habe) und „Absicherung bei Arbeitslosigkeit“.
Zu diesen Themen hatte der Ortsverein Schiffdorferdamm/Surheide/Bürgerpark Süd den Rentenexperten der Arbeitnehmerkammer Bremen/Niedersachsen, Ingo Schäfer, eingeladen. Den zahlreichen Gästen erläuterte er die Wahlversprechen der einzelnen Parteien und stellte Sie einander gegenüber. Fragen zur Rentenhöhe wie zur Besteuerung der Renten wurden dabei detailliert erläutert.
Eine politische Einschätzung gab Wolfgang Jägers, Bürgerschaftsabgeordneter und Baugewerkschaftler: „Wir müssen den Organisationsgrad in den Niedriglohnsektoren anheben, um Tarifverträge abschließen zu können, die oberhalb des Mindestlohnes sind“, sagte Wolfgang Jägers.
Gerechte Renten und ein Mindestlohn von mindestens 8,50 Euro gehören zu den zentralen Forderungen der SPD im Bundestagswahlkampf 2013. Damit kann der Altersarmut vorgebeugt werden. Wichtig für die Beschäftigten, gerade im Niedriglohnsektor ist es, sich politisch und gewerkschaftlich zu engagieren. Denn nur so, könnten sich die Menschen für gerechte Löhne einsetzen, meint Andreas Feddern, SPD Ortsvereinsvorsitzender Schiffdorferdamm/Surheide/Bürgerpark Süd.
„Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung“ so Andreas Feddern. Sein Fazit: Die SPD hat das sozialere Konzept, um Altersarmut zu verhindern.